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Neuanfang im alten Bekannten - Pforzheimer Hütte

12.12.2018, 13:59 Uhr

Wer für eine kurze Zeit gerne abtauchen möchte in eine ruhige, entspannte und entschleunigte Welt, der geht meistens auf den Berg. Speziell empfiehlt sich da das Kühtai, hier liegt auch die Pforzheimer Hütte.

 

Das junge Wirtspaar, das nun seine erste Saison erfolgreich hinter sich gebracht hat, kann dieses Phänomen der Ruhe in den Bergen nur unterschreiben. Allerdings bleibt ihnen als Wirtsleute dafür nur wenig Zeit, denn die Arbeit auf der Hütte hört nie wirklich auf. Besonders dann, wenn man die erste Saison oben ist und noch nicht wirklich weiß, wie man den Hüttenalltag am besten meistert.

 

Die neuen Wirte Florian Mader und Sonja Prepstl haben schon mehrere Sommer zuvor genau auf dieser Hütte mitgeholfen und kannten sich somit schon von Anfang an bestens aus. Der Alltag auf der Hütte ist aber nicht immer gleich, sondern ganz im Gegenteil: es passieren jeden Tag unvorhergesehene kleine und manchmal auch größere Zwischenfälle, sei es von Seiten der Natur, der Gäste oder der Technik. Ihnen passierte es zum Beispiel, dass ihre Trinkwasserquelle plötzlich gesperrt wurde, da muss man dann sehr spontan und kreativ sein, um hier eine Lösung zu finden.

 

 

Um den vielen hungrigen Bergsteigern gerecht zu werden, muss ordentlich Essen auf den Tisch kommen. Auf der Pforzheimer Hütte kommen die meisten Produkte direkt aus der Region, aus ca. 20km Umkreis, deshalb trägt die Hütte auch die Auszeichnung der Initiative „So schmecken die Berg“.

 

Ein besonderes Highlight sind die selbst gemachten Kasknedl und das nepalesische Essen, welches Sonja selbst kocht. Danach darf ein Schnaps aus der eigenen Herstellung der Hütte nicht fehlen. Für die jüngeren Besucher gibt es natürlich auch genügend zu Essen, der absolute Renner sind Nudeln mit Tomatensoße. 

 

 

Umgeben von einem Kranz von 3.000m hohen Bergen und breiten, weit reichenden Alpenrosenfeldern liegt die Pforzheimer Hütte auf 2.308m im Grenzbereich der Stubaier und Ötztaler Alpen. In ca. 2,5 Stunden ist die Hütte vom Sellraintal aus zu erreichen. Sowohl im Sommer wie auch im Winter finden sich hier oben eine Vielzahl an Touren jeder Schwierigkeit.  

 

Die absolute Empfehlung vom Hüttenwirt für den Sommer ist die mittelschwere Tour auf die Haidenspitze. Im Winter bietet die Region um die Pforzheimer Hütte gerade schon etwas erfahrenen Skitourengeher besondere Erlebnisse, eine empfohlene Tour führt auf den Gleirscher Fernerkogel.

 

Weitere Infos und Touren findest du auf alpenvereinaktiv.com und unter https://www.alpenverein-pforzheim.de