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Zillertaler Grauskäsesuppe

12.07.2017, 00:00 Uhr

Heiße Liebe - Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten

Dieses Suppenrezept kommt vom schönen Friesenberghaus in den Zillertaler Alpen. Auf knapp 2.500m Seehöhe wird hier die Zillertaler Grauskäsesuppe gekocht. Florian, dem Hüttenwirt, liegt die regionale Esskultur sehr am Herzen: „Der lokale Einkauf sichert Arbeitsplätze vor Ort und trägt zum Erhalt der bäuerlichen Kulturlandschaft bei“. Deshalb ist er seit 2013 auch bei der Kampagne „So schmecken die Berge“ mit an Bord. Die Zubereitung für das typische Zillertaler Gericht findet ihr hier.

 

Was braucht ihr dafür: (für ca. 1-2 Pers.)

Suppe:
250g Graukäse
5 mehlige Erdäpfel
4 Zehen Knoblauch
2 große Zwiebeln
2 Karotten
0,6l trockener Weißwein
Butterschmalz
Liebstöckel (Maggikraut)
Petersilie
Wacholderbeeren
Lorbeerblatt
Kümmel
Weißer Pfeffer
Muskatnuss
Schuß Apfelessig
Salz
Prise Zucker

Croutons:
3 Scheiben Roggenbrot
gehackter Rosmarin
Olivenöl
Salz

 

 

Wie bereit ihr das zu:

  • Zwiebel in Schmalz anrösten (goldgelb)
  • Zuerst Knoblauch, dann Zucker kurz mitrösten
  • Mit Wein und Apfelessig löschen
  • Wacholder, Kümmel, Salz, geriebene Kartoffeln, Karotten beifügen und mit 1,5l Wasser eine Stunde köcheln lassen
  • Graukäse einbröseln und Suppe gut pürieren
  • Feingehackte Petersilie, Lorbeerblatt und Maggikraut beigeben
  • Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken

Für die Croutons:

  • Brot in kleine Würfel schneiden
  • Mit fein gehacktem Rosmarin, Salz und Olivenöl vermengen
  • Auf einem Blech ins Backrohr geben – bei 130° für 30min
  • Am Ende in die Suppe geben und gehackte Petersilie darüber streuen.

    Feschtig is!
 

Lust auf einen Hüttenbesuch? Hier findet ihr alle Infos zum Friesenberghaus:

 

Nepalesischer-Sherpa-Eintopf von der Pforzheimer Hütte

Heiße Liebe - Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten

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Heiße Liebe - Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten „So schmecken die Berge“ – nicht nur in den Alpen. Aus der Reihe „Heiße Liebe – Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten“ haben wir hier ein besonderes Rezept für euch. Es kommt aus dem Himalaya und nennt sich Nepalesischer-Sherpa-Eintopf, hergestellt aus größtenteils regionalen Zutaten. Ingrid, die Hüttenwirtin der Pforzheimer Hütte, bekam das Rezept von einer Nepalesin beigebracht, welche sie im Zuge eines Ausbildungsprojekts auf ihrer Hütte aufgenommen hatte. Diese Suppe ist mittlerweile zum Verkaufsschlager geworden und erfüllt neben dem Zweck der Verköstigung noch einen anderen: Für jede verkaufte Suppe fließt ein gewisser Betrag an eine Hilfsorganisation. Wenn ihr dieses Rezept selber ausprobieren möchtet, dann schaut weiter nach unten. 

Gulaschsuppe vom Württemberger Haus

Heiße Liebe - Suppen aus Alpenvereinshütten

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Heiße Liebe - Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten Aus der Reihe „Heiße Liebe – Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten“ haben wir für euch ein Rezept vom Württemberger Haus. Tief in den Lechtaler Alpen liegt die schöne Hütte, der Zustieg ist relativ lang und kann schon mal eine Herausforderung für Ungeübte darstellen. Doch am Ende warten zwei ambitionierte Hüttenwirte mit schmackhaften, regionalen Gerichten auf der Speisekarte. Mirjam und Harald heißen die Gastgeber und seit letztem Jahr sind sie mit vollem Herzblut bei der der Alpenvereins-Kampagne „So schmecken die Berge“ dabei. Sie finden: „...unsere Gäste sollten Bescheid wissen, dass hier wirklich heimisch gekocht wird und man heimische Getränke anbietet“. Und deshalb bieten sie ihren Gästen unter anderem, trotz schwierigen Lieferwegen zur Hütte, eine hausgemachte Gulaschsuppe an. Und das Rezept dafür findet ihr hier. 

Gerstensuppe vom Staufner Haus

Heiße Liebe - Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten

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Heiße Liebe - Suppen aus Alpenvereinshütten Das auf 1.634m Seehöhe gelegene Staufner Haus befindet sich im schönen Allgäu, ganz in der Nähe der Grenze zu Österreich. Hier werden das ganze Jahr über Gäste empfangen, mit Ausnahme der Zwischensaisonen April und November/Dezember. Wirt Christoph, der schon seit 2008 bei "So schmecken die Berge" dabei ist, war für längere Zeit in der Schweiz tätig und wurde von der dortigen Hüttenküche stark inspieriert. Deshalb war ihm klar, sollte er einmal selber eine Hütte bewirtschaften, darf eines nicht fehlen – die Gerstensuppe. Da wunderbar im Geschmack und wahrlich nahrhaft, wollte er euch dieses Rezept nicht vorenthalten.