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11.07.2018
18.07.2018

Auf den Spuren von Charles Brizzi

Wanderausstellung von 6. Juni bis 18. Juli 2018

Vor 150 Jahren schuf der Münchner Maler und Bergsteiger Charles Brizzi auf Wunsch von „Gletscherpfarrer“ Franz Senn aus Vent im hinteren Ötztal, das erste 360°-Panorama von der Kreuzspitze, Tirol, und diverse Aquarelle mit Ansichten vom Ötz- und Schnalstal. Bergsteiger und Touristen sollten dadurch in diese Hochgebirgstäler gelockt werden, um der ärmliche Bevölkerung durch die Beherbergung der Gäste ein Zusatzeinkommen zu ermöglichen.

 

Diese vor 150 Jahren geschaffenen Bilder von Charles Brizzi werden vom 6. Juni bis 18. Juli 2018 zusammen mit aktuellen wissenschaftlichen Ergebnissen der Klima- und Gletscherforschung einem größeren Publikum vorgestellt. Als fahrbare Bühne dient ein historisches Feuerwehrauto („Gletscherfeuerwehr“), das am 6.Juni in Ötz startet und an Standorten hält, an denen Charles Brizzi vor 150 Jahren seine Ansichten gemalt hat (Abbildungen, weitere Details siehe unter www.hochgebirgsforschung.de/Brizzi). Schüler, Touristen und Einheimische können dort die Bilder von Brizzi und die wissenschaftlichen Resultate anschauen. Zudem werden die Besucher animiert, die heutigen Ansichten selbst fotografisch und malerisch festzuhalten und diese den Brizzi-Gemälden gegenüberzustellen. Am Ende der Reise werden die besten von den Besuchern geschaffenen Gemälde und Fotos von einer Jury prämiert.

 

Auszug Fahrplan: 6. & 7. Juni: Ötz, 8. Juni: Sautens, 9. Juni: Piburger See, 11. Juni: Tumpen, 12. & 13. Juni: Umhausen und Stuibenfall, 14. – 16. Juni: Längenfeld und Geburtshaus von Franz Senn, 17. – 19. Juni: Sölden, 20. – 22. Juni: Obergurgl, 23. – 24. Juni: Zwieselstein, 25. Juni: Heiligkreuz, 26. Juni: Winterstall, 27. – 29. Juni: Vent, 30. Juni – 2. Juli: Wanderung zur (verfallenen) Brizzi-Hütte und zur Kreuzspitze 3455 m ü NN, Unterkunft in der Martin Busch Hütte.

 

Mit der sogenannten „Gletscherfeuerwehr“ wird in der breiten Öffentlichkeit auf den Zusammenhang zwischen Klimaveränderung und Gletscherverhalten hingewiesen. Nur wenn wir für diese Veränderungen sensibilisiert werden, können wir mit innerer Überzeugung und kleinen Beiträgen den Ursachen des Klimawandels entgegentreten und die emotionale Bindung an die Bergwelt fördern.