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Höhere Notfallzahlen und mehr tödliche Unfälle

SAC zieht Zwischenbilanz 2018

14.11.2018, 07:55 Uhr

Die Schweizer Bergnotfallstatistik sieht für das laufenden Jahr besonders unerfreulich aus: Bis Ende September sind in den Schweizer Alpen und im Jura 136 Menschen tödlich verunfallt, fast 50 Prozent mehr als im Vorjahr.

Schneereicher Winter, heißer Sommer

Auch die Gesamtzahl der in diesem Zeitraum in Notlage geratenen Personen ist mit 2.753 besonders hoch. Der Schweizer Alpen-Club SAC sieht die ungünstigen Zahlen in dem schneereichen Winter sowie dem ungewöhnlich heißen Sommer begründet. Denn damit einher kamen auch hohen Tourenaktivitäten.

 

Im Vergleich zum Vorjahr haben die Schweizer Bergrettungsorganisationen gut 20 Prozent mehr Menschen geborgen als im Vergleichszeitrum 2017. Die absolute Zahl der tödlichen Unfälle war bei den Wanderern besonders hoch; prozentual gab es vor allem bei Schneesportaktivitäten wie dem Skitourengehen, Variantenfahren und Schneeschuhlaufen vermehrt Unfälle mit tödlichem Ausgang.

 

Hohe Tourenzahlen, hohe Opferzahlen

Die ungünstige Zwischenbilanz als Resultat der besonderen Witterungsverhältnisse ist laut SAC nicht ungewöhnlich: bereits in früheren Jahren gab es bei ähnlichen Wetter-Konstellationen hohe Tourenaktivitäten – und höhere Opferzahlen.

 

Weitere Informationen beim SAC.