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DAV startet Kampagne „Natürlich klettern“

Wo parken? Wie zu den Felsen kommen? Wann klettern? Es gibt ein paar ganz einfache Regeln, die den Klettersport naturverträglich machen. Diese einfachen Regeln stehen im Zentrum der Kampagne „Natürlich klettern“ des Deutschen Alpenvereins. Ohne erhobenen Zeigefinger richtet sich die Kampagne im Internet, in den sozialen Medien und in mehreren Drucksachen an die Kletterszene. Pünktlich nach dem heutigen Start der Kampagne gibt es dazu am kommenden Dienstag, 24. April, einen Vor-Ort-Termin: In Beratzhausen wird die neue Kletterkonzeption für die Juratäler im Landkreis Regensburg vorgestellt.

 

Felsklettern und Naturschutz sind vereinbar

In Deutschland gibt es über 4000 Felswände und Felstürme, an denen geklettert werden darf. Selbstverständlich ist das nicht, denn viele Felsen sind Rückzugsgebiete für seltene und geschützte Tier- und Pflanzenarten. Deshalb gibt es für viele dieser Wände und Türme sogenannte Kletterkonzeptionen, in denen festgehalten ist, wo und wann genau das Klettern erlaubt oder verboten ist. Darauf haben sich die vor Ort jeweils betroffenen Kletterer, Naturschutzverbände und Behördenvertreter in jahrelangen Abstimmungsprozessen geeinigt. Jenseits dieser speziellen Regelungen für die einzelnen Klettergebiete sollten die Kletterinnen und Kletterer ein paar generelle und ganz einfache Punkte beachten. Sie sind in der neue Kampagne „Natürlich klettern“ zusammengefasst.

 

Infos dazu gibt es unter www.alpenverein.de/natuerlich-klettern.

 

Einladung zum Vor-Ort-Termin nahe Regensburg

Das neueste Beispiel für gelingende Kletterkonzeptionen ist jetzt im Landkreis Regensburg fertig geworden. Gemeinsam haben der Deutsche Alpenverein, insbesondere die DAV-Sektion Regensburg, und die IG Klettern Frankenjura, Fichtelgebirge und Bayerischer Wald e.V. in enger Abstimmung mit der Regierung der Oberpfalz, dem Landratsamt und der Stadt Regensburg, dem Landesbund für Vogelschutz und dem Bund Naturschutz die Kletterkonzeption für die dortigen Juratäler erarbeitet. Pressevertreterinnen und Pressevertreter sind herzlich eingeladen, sich ein Bild davon zu machen.

 

Termin: Dienstag, 24. April, 14.30 Uhr

Treffpunkt: Friesenmühle in Beratzhausen

Gesprächspartner:

  • Christine Rapp, Regierung der Oberpfalzm
  • Rudi Erlacher, Vize-Präsident des Deutschen Alpenvereins
  • Dr. Jörg Eberlein, DAV-Kommission Klettern und Naturschutz
  • Dr. Jürgen Kollert, IG Klettern

Akkreditierung: presse[Klammeraffe]alpenverein[Punkt]de