logo-dav-116x55px

Die 323 Hütten des Deutschen Alpenvereins

Ob Ausflugsziel in Seilbahn- oder Talnähe, Schutzhütte in unwirtlicher Umgebung oder Schlafplatz mit viel „Luft“ unter den Betten – die Charaktere der Alpenvereinshütten sind unterschiedlich.

 

Eines haben die 323 Hütten des Deutschen Alpenvereins allerdings gemeinsam: Sie stehen allen Bergsportlern offen, bieten Verpflegung und Unterkunft und sind Anlaufstellen in Notfällen.
 
Die Hütten sind im Besitz der DAV-Sektionen und befinden sich in Bayern (65), Österreich (184), der Schweiz (1) und in den deutschen Mittelgebirgen (74). Den Bergsteigern und Wanderern stehen dort insgesamt rund 20.400 Schlafplätze und 24.000 Gastraumplätze zur Verfügung.
 
In die Instandhaltung und Sanierung seiner Hütten investiert der Deutsche Alpenverein jährlich etwa zehn Millionen Euro. Der größte Teil der Summe fließt in die umweltgerechte Ver- und Entsorgung. Vor allem im vergangenen Jahrzehnt wurden Energieversorgung und Abwasserbeseitigung vieler Hütten unter ökologischen Gesichtspunkten modernisiert. Beispiele sind die Otto-Mayr-Hütte der Sektion Augsburg in den Allgäuer Alpen, die Kaunergrathütte der Sektion Mainz in den Ötztaler Alpen, die Tegernseer Hütte der Sektion Tegernsee in den Bayerischen Voralpen oder auch die Olperer Hütte der Sektion Neumarkt/Oberpfalz in den Zillertaler Alpen.
 

Tipps für einen gelungenen Hüttenaufenthalt:

  • Hüttenschlafsack und Hüttenschuhe mitbringen
  • Wasser und Energie sparen
  • Hüttenordnung aufmerksam lesen und beachten
  • Höhere Preise bei Essen und Getränken akzeptieren – viele Hütten können nur per Materialseilbahn oder Hubschrauber versorgt werden
  • Eigenen Müll wieder mit nach Hause nehmen und fachgerecht entsorgen
 
Bei der Auswahl der passenden Unterkunft hilft die Hüttensuche des Deutschen Alpenvereins, die auf der Website www.dav-huettensuche.de zu finden ist.