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09.05.2019, 18:05 Uhr
Bayern 2 Radio

Radio-Tipp: IQ – Wissenschaft und Forschung: Die Zukunft der Alpen – Europas Hauptgebirge im Wandel

Die Pasterze ist nur ein Beispiel: Der berühmteste Gletscherstrom der Ostalpen liegt heute 200 Höhenmeter unterhalb der Gebäude, die in der Gründungszeit des Deutschen Alpenvereins vor 150 Jahren gebaut wurden. Das scheinbar ‚ewige Eis‘ schmilzt jedes Jahr schneller. Wo das Eis taut, verschwindet der Permafrost, der dauerhaft gefrorene Boden. Felsstürze sind die Folge. Alpenvereinshütten und Wege müssen verlegt oder erneuert werden, weil der Fels bricht. Der Mensch, der im Gebirge lebt oder dort unterwegs ist, muss sich an die veränderten Umweltbedingungen anpassen – ebenso gilt das für die Pflanzen- und Tierwelt. Wissenschaftler sind dem dynamischen Wandel des Gebirges auf der Spur. Im Bewusstsein der Bevölkerung ist er aber noch längst nicht angekommen.

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