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Skitour durch die Dolomiten

Mit etwas Kreativität und Unterstützung der Dolomiti-Superski-Lifte können Skitourengeher in den „bleichen Bergen“ Südtirols und des Trentino fantastische Runden zusammenstellen. Dabei gibt es gleich neben den Pisten tolle Skitourengebiete zu entdecken, einmalige Bergkulissen und endlose Tiefschneehänge inklusive. Mehr Infos zum Artikel in DAV Panorama 1/2019.

Info

Außergewöhnlich eindrucksvolle Skitour mit teils steilen Abfahrten (bis zu 40 Grad) und landschaftlichen Höhepunkten am laufenden Band. Gute Spitzkehrentechnik ist erforderlich, Harscheisen sind Pflicht, Steigeisen können hilfreich sein. 

Beste Zeit: März und April

 

Etappen

  1. Bergstation Sesselbahn König Laurin (2337 m) – Tschagerjoch (2630 m) – Val de Vaiolet – Passo d’Antermoia (2770 m) – Lago d’Antermoia (2495 m) – Sattel unter Croda del Lago – Val Duron – Campitello di Fassa (1414 m); Aufstieg 1140 Hm, Abstieg 2060 Hm, 6.30-7 Std.
  2. Campitello di Fassa – mit Liften auf den Sas Pordoi (2952 m) – Piz Boè (3152 m) – Zwischenkofel (2907 m) – Sella de Pisciadu – Sas dai Ciamorces (2999 m) – Valun de Pisciadu – Val Setus – Kolfuschg (1645 m); Aufstieg 645 Hm, Abstieg 1920 Hm, 5 Std. (ab Sas Pordoi)
  3. Kolfuschg – Edelweißtal – Puezhochfläche – Östl. Puezspitze (2913 m) – Campill (1398 m); Aufstieg 1395 Hm (mit Liftunterstützung 1075 m), Abstieg 1485 Hm, 6-6.30 Std. (ab Edelweißtal)
  4. Campill – Roascharte (2617 m) – Mittagscharte (2597 m) – Brogleshütte (2045 m) – St. Ulrich (1236 m); Aufstieg 1750 Hm, Abstieg 2030 Hm, 7-8 Std.
  5. St. Ulrich – mit Bahnen und kurzen Abfahrten zur Bergstation der Sesselbahn Goldknopf – Mahlknechthütte (2053 m) – Molignonpass (2598 m) – Grasleitenpasshütte (2599 m) – namenlose Scharte (ca. 2730 m) – Kl. Valbontal – Tschamintal – Cyprianerhof; Aufstieg 1050 Hm, Abstieg 2125 Hm, 7–8 Std. (ab Bergstation Goldknopf)
 

Online-Karte und GPS-Track

Diese Tour gibt es auch im Tourenportal alpenvereinaktiv.com. Hier finden Sie die komplette Tourenbeschreibung, Kartenansicht und den GPS-Track zum Download.

 

Tourist-Info

 

Bergführer

 

Karte und Führer

  • Alpenvereinskarte, Blatt 52/1b, Sellagruppe (1:25.000); Tabacco, Blätter 06, Val di Fassa und 05, Gröden-Seiseralm (jeweils 1:25.000).
  • Stefan Herbke, Skitourenführer Dolomiten, Bergverlag Rother, 4. Aufl. 2019.
 

Unterkünfte

In den Talorten und hier vor allem im Val di Fassa, in Kolfusch sowie in St. Ulrich gibt es zahlreiche Hotels, Gasthäuser und Pensionen. Natürlich möchten die meisten für eine Woche vermieten, doch wer kurzfristig anfragt, der sollte außerhalb der Ferienzeiten keine Probleme haben, eine Unterkunft zu finden.

Vom Autor empfohlene Adressen:

 

Tipp

Die Lifte von Dolomiti Superski laufen in der Regel bis Anfang/Mitte April. Das Skigebiet Carezza sperrt manchmal schon etwas früher zu. Unbedingt im Vorfeld informieren, um die Tour im Falle geschlossener Liftanlagen anzupassen.

 

Varianten bei geschlossenen Liften

  • Etappe 1: Eine Alternative wäre der Start im Val di Fassa. Hier entweder mit der Seilbahn auf Ciampedie und auf dem Sommerweg zur Gardecchiahütte oder über Monzon zum Parkplatz am Eingang ins Val de Vaiolet und in rund 1,5 Std. zur Gardecchiahütte.
  • Etappe 2: Mit dem Bus auf den Passo Pordoi und von dort gut 600 Höhenmeter steil hinauf in die Forc. Pordoi.
  • Etappe 3: Der Aufstieg durch das Edelweißtal kann durch Lifte verkürzt werden, ist aber bei eingesparten 300 Höhenmeter nicht zwingend erforderlich.
  • Etappe 5: Aus dem Grödnertal mit dem Taxi (www.taxiautosella.it) auf die Seiser Alm zum Hotel Tirler und dort mit dem Anstieg beginnen.