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Aktuelle bergundsteigen

#101: Winter 2017/2018

05.02.2018, 11:53 Uhr

Die neue Ausgabe der bergundsteigen erschienen. Zentrales Thema ist die Rückschau auf den Lawinenunfall am 15. März 2017 am Jochgrubenkopf in Tirol. Außerdem geht das Autorenteam der Frage nach, welchen Einfluss der Einsatz von Laiendefibrillatoren (AEDs) auf den Ausgang von Notfällen am Berg hat.

Lawinenunfälle

Anders als in diesem Jahr kamen die letzten beiden Winter in Österreich erst sehr spät und gaben sich obendrein sehr schneearm. An Skitourengänger stellte diese ungewohnte Situation besonders hohe Anforderungen. Mit seinem Beitrag „Probleme mit Altschnee, geführten Gruppen und regelbasierten Methoden“ zeigt Walter Würtl die Facetten des Themas auf. Besondere Aufmerksamkeit schenkt die Redaktion in diesem Zusammenhang dem Lawinenunfall vom Jochgrubenkopf, bei dem vier Mitglieder einer geführten Skitourengruppe ums Leben kamen.

 

Einsatz von AEDs am Berg

Wo nach Herzstillständen im urbanen Bereich Laiendefibrillatoren (AEDs oder kurz: Laiendefis) eingesetzt werden, können durch Herz-Lungen-Wiederbelebung mit den Geräten Überlebensraten von 50 – 70 Prozent erreicht werden. Das Autorenteam schaut auf den Nutzen der AEDs im alpinen Gelände und veröffentlicht erstmals Zahlen zum Einsatz von Laiendefis durch Ersthelfer im Gebirge.

 

Die Frage, wie die Geräte im alpinen Gelände korrekt bedient werden, beantwortet Philipp Dahlmann im Beitrag „Einsatz des AEDs durch Notfallzeugen am Berg“. Das pdf zu diesem Artikel, ebenso wie zu einzelnen anderen Artikeln aus der aktuellen bergundsteigen ist zum kostenfreien Download verfügbar; hier gibt es den vollständigen Themenüberblick.

 

Über die bergundsteigen

Wer auf den Geschmack kommt und zukünftig den kompletten Inhalt der bergundsteigen lesen möchte, kann die Zeitschrift abonnieren: die jährlich vier Ausgaben kosten 26 Euro, inklusive eines kostenlosen Services zum pdf-Download.

 

Weitere Informationen unter www.bergundsteigen.at.

 

Die bergundsteigen widmet sich allen Fragen des Risikomanagements am Berg und wird vom Österreichischen, Deutschen, Schweizer und Südtiroler Alpenverein herausgegeben.