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Klettern

Ob Hallenklettern, Sportklettern im Klettergarten oder Alpinklettern, die Bewegung in der Vertikalen ist die Krönung des Bergsteigens – egal ob mit oder ohne Behinderung. Mit den künstlichen Kletteranlagen existiert mittlerweile eine optimale Variante, Menschen mit Behinderung das Klettern wohnortnah mit guter Infrastruktur näher zu bringen. Je nach Behinderung bedarf es einer angepassten Ausrüstung. Dies ist im Vorfeld mit den Kletterbetreuern vor Ort zu klären, was gebraucht wird und was gestellt werden kann.

 

Die Merkmale auf einen Blick:

Vorteile:

  • sensibilisiert koordinative Fähigkeiten
  • fördert die Konzentration
  • schult das Körpergefühl
  • stärkt das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein

Zu beachten:

  • auf passenden Betreuerschlüssel achten (1 Trainer für 1-3 Menschen mit Behinderung).
  • bei Herz-Kreislauf- und Muskelschwäche unbedingt ein individuelles Aufwärmprogramm wählen.
  • nicht alle Kletterhallen sind behindertengerecht gebaut (vorher abklären, welche Zugänge und sanitären Anlagen wie genutzt werden können).
  • Tendenz zum Übertreiben bei ersten Fortschritten zu beobachten; lieber in kleinen Schritten Leistung steigern.
  • Verletzungsgefahr und Möglichkeit objektiver Gefahren abklären.