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Eva Lochner

Geburtstag: 23.11.1994

 

Wohnort: aktuell Rosenheim

 

Beruf/Schule/Studienrichtung: Physiotherapie

 

Engagement im DAV? (Jugendleiter o.ä.):

In Salzburg habe ich eine Kinderklettergruppe betreut, aktuell leider nicht mehr.

 

Highlights

Fels + Bouldern

Meine erste VIII+/IX-, die Meisterkante in Gargazzone (irgendwo in Südtirol)
Draußen Bouldern geh ich nie.

 

Eisklettern

Eisschlauch, Renkfälle (WI 5, 270m)
Eisfreundschaft, Grünseefälle (WI 4+, 150m)

 

Mixedklettern

Bis auf ein bisschen nasses Drecktoolen in der Starzlachklamm hält sich meine Erfahrung (und Begeisterung) in Grenzen

 

Fels alpin

Die coolste Tour war für mich der Weg der Chaoten am Bratschenkopf (VII-, 1100m), weils meine erste wirklich lange Tour war.

 

Eis/Mixed alpin

Noch nichts wirklich erwähnenswertes.

 

Expedition

...kommt noch ;)

 

Eva über sich und die Welt

Was sagen Deine Eltern/Familie/Partner/Freunde zu Deinem Bergsport? Gibt es Kritik oder Bedenken?

Viele von meinen Freunden klettern selber, aber vorallem beim Eisklettern oder langen Alpintouren verstehen viele nicht, was mich daran so reizt.

Aber sie finden es cool, dass ich es mach und ich nehm auch immer gern Leute mit, die noch nie Alpinklettern waren und bring ihnen so meine Welt ein bisschen näher.

Meine Familie unterstützt mich auch voll, auch wenn meine Eltern selbst nicht wirklich bergsteigen, haben sie mir auf jedenfall schon von klein auf die Liebe zu den Bergen weitergegeben.

 

Welche Hobbys / Interessen hast Du?

Klettern, haha. Und sonst reise ich wahnsinnig gerne. Im Freien Schlafen, mit Freunden kochen, auf Konzerte gehen.

 

Wie finanzierst Du Dich?

Arbeiten!

 

Was magst Du an Menschen? Was regt Dich auf?

Ehrlichkeit, Lockerheit und wenn man das Leben nicht immer ganz so ernst nimmt 

Was ich gar nicht haben kann, ist unnötige Herumstresserei und Arroganz.

 

Was braucht es für einen guten Tag am Berg?

Sonne, tollen Fels und gute Freunde!

 

Was kannst Du am Berg überhaupt nicht vertragen?

Egoismus. Vor allem am Berg sollte meiner Meinung nach das gemeinsame Erlebnis und nicht die persönliche Bestleistung im Vordergrund stehen.

Und zu wenig Essen – absoluter Supergau.

 

 

 

Was sind Deine Stärken? Was sind Deine Schwächen?

Also bergtechnisch liegen meine Stärken vor allem eher beim alpinen Felsklettern, mit Eis und Mixed werde ich mich in nächster Zeit noch mehr anfreunden.

 

Welche aktuellen bergsportlichen Pläne hast Du?

Im Moment heißt das Ziel: Erst mal wieder fit werden und dann im Sommer auf jedenfall wieder möglichst viel klettern. Genauere Pläne bleiben erst mal geheim 

 

Welche Ziele hast Du?

Mein Studium irgendwann mal beenden und nebenbei möglichst viel unterwegs sein, am besten in Kombination mit Klettern.

 

Wie hast Du mit dem Bergsport angefangen?

Indem ich als Kind von meinen Eltern einen Flyer mit verschiedenen Sportangeboten in die Hand gedrückt bekommen habe und mich spontan für das Klettern entschieden habe.
Seitdem habe ich einfach nicht mehr damit aufgehört. Mit der Zeit habe ich dann hauptsächlich durch Freunde immer mehr ausprobiert, auch in Richtung Eisklettern und Hochtouren.

 

Woher kommt Deine Motivation? (Was treibt Dich die Berge hinauf?)

Ich klettere einfach wahnsinnig gerne! Das einzig wirklich Harte für mich, ist das frühe Aufstehen bei langen Touren. Aber sobald ich dann endlich Fels in der Hand habe,

ist meine Morgenmuffeligkeit wieder vorbei und ich hab wieder ganz vergessen, dass der Wecker schon um 4 Uhr geklingelt hat.

 

Was war für Dich ein besonders gutes / ein besonders schlechtes Erlebnis?

Besonders gute Erlebnisse sind für mich immer, wenn ich persönliche Grenzen überwinden konnte, von denen ich vorher nicht geglaubt habe, dass ich es schaffen könnte.

Und ich liebe Sonnenaufgänge in den Bergen, auch wenn man dafür leider meistens doch eher früh aufstehen muss.

Ein nicht so schönes Erlebnis war ein Absturz beim Alpinklettern im Sommer, von dem ich mich im Moment noch erhole.

 

Hast Du Vorbilder?

Einerseits Lynn Hill, weil sie sich als Frau nicht von dem Männerhaufen an Kletterern unterkriegen lies, und ihnen zeigte, dass auch Mädels richtig stark klettern können.

Aber auch Miranda Oakley fasziniert mich sehr. Fernab von Facebook und Instagram sowie sämtlichen Sponsoren macht sie einfach das, worauf sie Lust hat – Klettern. Und stellt nebenbei den weiblichen Rekord im Soloklettern an der Nose auf, ohne ein großes Aufsehen darum zu machen.

 

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