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Bernhard Ertel

Geburtsdatum

8. März 1994

 

DAV-Sektion

Ravensburg

 

Beruf/Schule/Studienrichtung

Ich studiere Physik in Innsbruck (wo sonst?)

 

Engagement im DAV

In der Vergangenheit: Trainer der Wettkampfgruppe und einer integrativen Klettergruppe (mit behinderten Kindern) – im Moment aber nichts wegen Studium

 

Highlights Fels + Bouldern

Eigentlich jeder mehrtägige Trip mit Freunden, weil es eigentlich immer ne riesige Gaudi ist…

Wenn es jetzt rein um die Schwierigkeit geht, würd ich sagen: Trainspotting (IX+/X-, Makkinodromo, El Chorro) im zweiten Go.

 

Highlights Eisklettern

Hab ja erst im Februar damit angefangen, aber ich fand die Eisspur (WI 5+) an den Renkfällen richtig cool. Oder die hängenden Gärten (WI 6), wobei ich die fast ein bisschen kurz fand.

 

Highlights Mixedklettern

Das wird sich noch zeigen

 

Highlights Fels alpin

Puuh, schwer sich da zu entscheiden.

Vielleicht das Phantom der Zinne (500 m, IX+, 18 SL, Große Zinne Nordwand) onsight bis auf die Schlüssellänge. Wobei das nicht wirklich alpin ist.

Dann warscheinlich Moderne Zeiten (800 m, VII+) an der Marmolada. War mit meinem Mitbewohner Johny dort, der davor noch nichts alpin geklettert ist. Wir mussten uns zwar beeilen, um rechtzeitig oben anzukommen – hatten aber trotzdem richtig viel Spaß beim Klettern.

 

Highlights Eis/Mixed alpin

Da würd ich ganz klar Peuterey Integrale (ca. 4000 m, TD/ED1, VI, 50°, Mont Blanc) zusammen mit dem Finn sagen. Durch die Länge schon sehr kräftezehrend, aber so schöne Momente wie den Sonnenaufgang vor der Pointe Gugliermina erlebt man auch nicht so oft.

 

Highlights Expedition

Wird sicherlich die Expedition 2018 mit den anderen Jungs sein.

 

Was sagen Deine Eltern/Familie/Partner/Freunde zu Deinem Bergsport? Gibt es Kritik oder Bedenken?

Die meisten finden es cool und sind auch stolz auf mich. Meine Mutter macht sich schon immer große Sorgen um mich, aber das liegt, glaub ich, im Wesen einer Mama.

 

Welche Hobbys / Interessen hast Du (außer Bergen)?

Außer den Bergen? Erst einmal koch ich echt ziemlich gern und gut. (Höhö :D) Und das Physik-Studium ist echt faszinierend. Aber auch kreative Sachen fand ich immer schon aufregend.

 

Wie finanzierst Du Dich?

Ich arbeite in den Ferien als Industriekletterer oder schraube Routen in der Kletterhalle. Außerdem unterstützt mich meine liebe Familie ganz gut.

 

Was magst Du an Menschen? Was regt Dich auf?

Besondere Momente speichern sich in einer Gruppe viel stärker ab und verbinden einander. Was mich auch immer wieder beeindruckt: Man kann von jedem etwas lernen. Auch wenn man es oft auf den ersten Blick nicht erkennt: Jeder kann irgendwas!

 

Was sind Deine Stärken? Was sind Deine Schwächen?

Ich bin, glaub ich, ziemlich optimistisch und lass mich nicht so schnell aus der Bahn werfen.

Meine Schwäche ist warscheinlich meine Vergesslichkeit und Verplantheit. Aber wie sagt man so schön: Nur das Genie beherrscht das Chaos.

 

Welche aktuellen bergsportlichen Pläne hast Du?

Ich bin im Oktober und November mit meiner Freundin zum Reisen in Peru. Eine Woche hab ich „frei“ bekommen – da würd ich gern den Alpamayo besteigen oder die Esfinge klettern…

 

Welche Ziele hast Du (längerfristig)?

Die persönlichen Grenzen beim Bergsport weiter nach oben verschieben und nebenher irgendwann das Physik-Studium abschließen.

 

Wie hast Du mit dem Bergsport angefangen?

Als kleiner Junge mit meinem Vater.

 

Woher kommt Deine Motivation?

Schwer zu sagen. Es macht einfach so viel Spaß…

 

Wie viele Stunden pro Woche trainierst Du ungefähr?

Im Moment nicht so viel, aber jetzt will ich dann mal wieder Gas geben…

 

Welche Disziplin ist Dir am liebsten?

Ich mags am liebsten schwer. Ob es jetzt Sportklettern, alpine Routen oder etwas im Eis ist, spielt dann keine große Rolle – hauptsache es bläst die Arme auf!

 

Was gehört für Dich zu einem ausgefüllten Bergtag?

Eine gute Stimmung im Team. Da muss es einfach harmonieren…

 

Was war für Dich ein besonders gutes / ein besonders schlechtes Erlebnis?

In den Dolomiten bin ich mit Martin in „Krieger des Lichts“ eingestiegen. Das ist so ne anspruchsvolle alpine Tour vom Simon Gietl. Da sind wir ziemlich auf die Nase gefallen. Es war einfach zu krass. Nur mit Müh und Not sind wir bis aufs erste Band gekommen und konnten die Tour wechseln. Wir sind zwar irgendwo gescheitert, Ja! Aber das war geil. Irgendwie war ich danach glücklich – jetzt hab ich was worauf ich hintrainieren kann… Nächstes Jahr steig ich auf jeden Fall wieder in die Tour ein.

 

Wie gehst Du mit dem Risiko um?

So gut es geht minimieren.

 

Hast Du Vorbilder?

Das ein oder andere..

 

Mit welchem Tier würdest Du Dich am ehesten identifizieren?

Haha, witzige Frage! Ich find Raubkatzen ganz cool! Im einen Moment voll in Aktion und im nächsten sieht man sie seelenruhig da liegen…

 

Deine Botschaft an die Aktiven draußen?

Ich denk mir oft bei Entscheidungen: Was würde dein 80-jähriges Ich im Nachhinein sagen? Was würde es mehr bereuen?

 

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