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Benedikt Saller

Geburtsdatum

19. Mai 1992

 

DAV-Sektion

Garmisch-Partenkirchen

 

Beruf/Schule/Studienrichtung

Feinwerkmechaniker Meister

 

Engagement im DAV

Mitglied Jungmannschaft GAP

 

Highlights Fels + Bouldern

Kraftmaschine (IX-), Hänga Stoa, Oberau

Stauberater (IX-), Hänga Stoa, Oberau

Science Fiction (IX-), Ewige Jagdgründe, Zillertal

Separate Reality (5.12 a, VIII+/IX-), Yosemite Valley, USA

 

Highlights Eisklettern

Mach 2 (WI6 M6), Valsertal, Österreich

Hängende Gärten (WI 6), Sellrain, Österreich

Giftzwerg (WI6), Grawa Eisgarten, Stubaital, Österreich

 

Highlights Fels alpin

El Capitan, The Nose (900 m, VI 5.9 C2)

Half Dome, Regular North West (600 m, VI 5.9 C1)

Mont Blanc (4810 m), Frêneypfeiler (800 m, VI, A0)

 

Highlights Eis/Mixed alpin

Piz Palü (3905 m), Bumillerpfeiler (800 m, 80°, V+)

Eiger (3970 m) Nordwand, Heckmair-Route (1600 m, 60°, V)

 

Highlights Expedition

Cerro Torre (3128 m), Ragniroute (600m, 90°, M4)

Fitz Roy (3406 m), California-Route (400m, 40°, VI+/VII-)

 

Was sagen Deine Eltern/Familie/Partner/Freunde zu Deinem Bergsport? Gibt es Kritik oder Bedenken?

Bedenken und Sorgen gibt es natürlich, aber sie stehen da voll hinter mir. Wir gehen offen um mit den Gefahren und den Risiken, die der Sport mit sich bringt. Deshalb vertrauen sie mir da voll.

 

Welche Hobbys / Interessen hast Du (außer Bergen)?

Technik und Essen

 

Wie finanzierst Du Dich?

Durch meinen Job im Metallbau.

 

Was magst Du an Menschen? Was regt Dich auf?

Offenheit und Ehrlichkeit sind mir sehr wichtig. Zu große Verbissenheit kann ich nicht leiden. Ehrgeiz ist gut und muss sein; doch Verbissenheit steht einem dann doch oft im Weg und es ist auch wichtig, abseits des Sports miteinander Spaß zu haben.

 

Was sind Deine Stärken? Was sind Deine Schwächen?

Ich denke, meine Stärken liegen im kombinierten Gelände, da fühle ich mich wohl und kann Gas geben. Im Fels würde ich meine Leistung gerne noch um einiges verbessern.

 

Welche aktuellen bergsportlichen Pläne hast Du?

Da ja gerade der Winter vor der Tür steht, heißt es wieder an den Eisgeräten fit zu werden. Ich habe noch ein Drytool-Projekt vom letzten Jahr offen und für unsere Kaderwoche in Schottland möchte ich auch richtig fit sein. Denn da gibt’s schon die eine oder andere Tour, für die es sich zu trainieren lohnt.

 

Welche Ziele hast Du (längerfristig)?

Ich möchte meine Fähigkeiten in allen Disziplinen des Bergsteigens weiter ausbauen, fremde Länder bereisen und die Berge der Welt erkunden. Und am liebsten wäre mir, am Berg alt zu werden und gesund zu bleiben.

 

Wie hast Du mit dem Bergsport angefangen?

Mit meinen Eltern ging`s von klein auf in die Berge zum Wandern und Skifahren, mit dem Klettern hab ich mit zehn Jahren in der Jugendgruppe des DAV begonnen.

 

Woher kommt Deine Motivation?

Aus den Momenten in denen man spürt, dass man vorankommt und seine Leistung steigern konnte. Aus geilen Momenten am Berg mit guten Freunden. Sei es ein besonderer Gipfel, ein Sonnenaufgang oder einfach klettern im Flow.

 

Wie viele Stunden pro Woche trainierst Du ungefähr?

Das ist relativ unterschiedlich. Wenn ich viel zum Bouldern und Laufen gehe, werden es so etwa 10-13 Stunden sein plus Wochenende.

 

Welche Disziplin ist Dir am liebsten?

Kombinierte Kletterei

 

Was gehört für Dich zu einem ausgefüllten Bergtag?

Ein gutes Team, viel Spaß und Herausforderung. Und ein Bier am Abend darf schon auch mit dabei sein. 

 

Was war für Dich ein besonders gutes / ein besonders schlechtes Erlebnis?

Ein besonders gutes Erlebnis waren für mich die Gipfel und die Zeit in Patagonien. Da waren wir einfach eine super Gruppe von fünf Freunden und hatten eine wahnsinnige Zeit am Berg und im Tal. Wir haben viel im Vorhinein dafür investiert und dass wir dann so ein Wetterglück hatten, war einfach Wahnsinn.

Als schlechtes Erlebnis wird mir immer die Nachricht von Lorenz’ Tod in Erinnerung bleiben.

 

Wie gehst Du mit dem Risiko um?

Risiko gehört zum Bergsport dazu. Ich versuche immer, objektiv zu beurteilen und dann meine Entscheidung zu treffen, auch wenn das nicht immer leicht ist. Wichtig ist für mich, dass jeder Team -Partner seine Bedenken offen äußert und man dann gemeinsam entscheidet. Im Zweifel heißt das dann halt umkehren.

 

Hast Du Vorbilder?

Reinhard Karl, Dean Potter

 

Deine Botschaft an die Aktiven draußen?

Das machen was jedem Spaß macht, ob Skifahren, wandern oder klettern. Denn die Berge sind so eine große Spielwiese – da ist für jeden was dabei!!

 

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