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Das DAV Expedkader Männerteam fährt nach Grönland - die Vorbereitungen laufen

04.05.2022, 06:00 Uhr

Zu allem bereit: Eine Bergtour oder ein Bergurlaub wollen akribisch vorbereitet sein – umso mehr gilt das für eine "Expedition" in kaum erschlossene Gebiete. Dazu gehört viel Planung – auch für den Fall, dass mal was schiefläuft. Vor dieser Aufgabe steht das Männerteam des DAV-Expedkaders, das im Sommer zu seiner Abschlussexpedition aufbricht. Von der Zielsetzung, über Materialauswahl und Logistik bis hin zur Strategie vor Ort, für das Team gibt es eine Menge zu lernen - und natürlich können sich davon auch Hobby-Bergsteigende etwas abschauen.

Es gibt viel zu tun

Seit 2019 existiert das aktuelle Männerteam des DAV-Expedkaders: junge Alpinisten mit brennender Leidenschaft für alle Spielarten des Bergsteigens. Mit ihren Trainern – zuerst Fritz Miller, dann Christoph Gotschke – haben sie sich intensiv vorbereitet auf alle Anforderungen, die die großen Alpinismusziele der Welt bereithalten. Nun stehen sie hochmotiviert vor dem Abschluss ihrer gemeinsamen Zeit: ihrer Expedition, vom 27. Juni bis zum 28. Juli.

Das Team hat sich ein Ziel in Grönland gewählt: Ganz am Ende des Tasermiut-Fjordes, wo er aufs Inlandeis trifft, warten spannende Gipfel – „wie ein geflutetes Chamonix“, sagt der Trainer Christoph Gotschke – mit vielen Möglichkeiten, von alpinen Gratüberschreitungen bis zu Granitwänden von 400-1200 Meter Höhe, die mit festem, von Rissen durchzogenem Fels anspruchsvollen Freiklettergenuss versprechen.

Dafür haben die Jungs vier Wochen Zeit – weniger als bei einer typischen Himalaya-Expedition, „aber wir hoffen, sie voll nutzen zu können“, sagt Christoph. Die Anreise geht schnell: Zug nach Kopenhagen, Flug nach Nasersuaq auf Grönland (die CO2-Emissionen werden selbstverständlich kompensiert), dann 6-7 Stunden Bootsfahrt, eine Akklimatisationszeit ist nicht nötig. So weit im Norden ist es 24 Stunden hell, die ersten Wände stehen gleich über dem Basislager, das Sommerwetter ist oft solide. Man muss nur durchhalten.

 

Gut geplant ist halb geklettert

Wie beim Bergsteigen in den Alpen gilt auch bei einer Expedition: (Nur) wer weiß, was er will, hat bessere Chancen, es zu kriegen. Doch das, was man kriegen kann, richtig einzuschätzen, war für das Kaderteam komplizierter. Während in den Alpen eine umfassende Infrastruktur mit Straßen, Seilbahnen und Hütten bereitsteht, flächendeckende Karten- und Führerwerke Informationen liefern und Websites wie alpenvereinaktiv.com neben ausgearbeiteten Tourentipps auch aktuelle Verhältnis-Infos bereithalten, ist das auf der größten Insel der Erde ein bisschen anders.

Glücklicherweise gibt es Experten wie Silvan Schüpbach, der beim Schweizer Alpenclub SAC verantwortlich ist für den Leistungsalpinismus und selbst schon oft in Grönland war. Er gab die ersten Tipps. Dann hieß es für die Jungs: Recherche! Viel fand sich zunächst nicht auf Social Media und den einschlägigen Webseiten – eigentlich erfreulich für Neulandsucher, nur unpraktisch. Umso schöner, wenn dann ein kompletter Online-Artikel eines englischen Teams auftaucht, das vor einigen Jahren im angepeilten Gebiet sieben Erstbegehungen klettern konnte und die Felsqualität und Absicherbarkeit mit mobilen Sicherungen lobte. Eine Kieler Spezialbuchhandlung hatte eine Gebietskarte auf Lager; die Gletscherstände sind natürlich nicht mehr aktuell (Grönlands Gletscher schmelzen noch schneller als die der Alpen), doch mit Google Earth und vor allem „fatmap.com“ lässt sich ein Eindruck von den Bergformen vor Ort bekommen.

Je mehr Informationen die Jungs sammelten, desto klarer wurden ihre Wünsche, die zunächst noch zwischen reinem Felsklettern und eher „alpinen“, also kombinierten Zielen mit Fels und Eis geschwankt hatten. Die Hoffnung auf tolle, frei kletterbare Linien ließen nun die Zeiger zum Klettern schwenken – bestärkt durch das jüngste Trainingscamp im Tessin, wo schwierige Mehrseillängen gelangen, bis hin zu den Trad-Neoklassikern „Super Cyrill“ (200 m, X-, expo) und „La scimmia nuda“ (200 m, IX+/X-).

 

Wie kommen wir hin?

Auch die Logistik einer Expedition ist komplexer als in den Alpen, wo bekanntlich (aber durchaus noch regelmäßiger nutzbar…) sogar mit Bahn- und Bus-Anreise große Touren möglich sind. Und wo Hütten mit Vollpension locken (und sich über Reservierung freuen…), wo in jedem Talort Essen oder Reparaturteile zu bekommen sind, und wo der Bergwacht-Heli nur einen Handy-Anruf entfernt scheint (!).

Am Ende der Welt – etwa in Grönland – muss man alles dabeihaben, was man braucht zum Essen und Klettern. Und zusätzlich ausreichend Backup, um bei Unvorhergesehenem oder gar einem Notfall handlungsfähig zu bleiben. Und man muss sich selber drum kümmern, dass kein Müll zurückbleibt.

 

In typischen Berg-Reiseländern wie Nepal, Pakistan oder in Südamerika bieten oft Agenturen Hilfe für Organisation und Logistik, von Flug bis Ausstattung. Das mussten die Kader-Jungs für Grönland weitgehend selber stemmen – viel Zeitaufwand, aber auch ein lehrreiches Abenteuer schon zuhause, mit „viel try and error“, wie Christoph Gotschke anmerkt. Lediglich der Skipper, der sie in den Fjord fährt, bietet vor Ort zusätzliche Unterstützung und verleiht ihnen große Gaskocher und ein geräumiges Zelt fürs Basislager und ein Satellitentelefon. Für die interne Kommunikation vor Ort, aber auch zum Skipper, ist ein Funkgerät dabei, zusätzlich ein Inreach-Satelliten-Alarmgerät. Und der Arzt Bernhard Bliemsrieder, der das Team begleitet, hat schon eine große Medikamentenkiste gepackt, die Ende April per Cargo vorab nach Grönland geht – zusammen mit einigem anderem Sperrgut wie Zelte, Portaledge, Solarstromversorgung und Teilen der Verpflegung.

 

Was muss dabei sein?

Wie ist meine Tour abgesichert, was zieh ich an, was brauch ich zum Essen? Fragen, die sich vor jeder Bergtour stellen, die aber mit wachsender Routine relativ einfach zu beantworten sind.

Bei einer Expedition wird schon die Frage nach der Verpflegung mit einem großen Fragezeichen geschrieben. Ausgehend von einem Energiebedarf von 3000-3500 Kalorien pro Person und Tag (Durchschnittswert zwischen Ruhe- und Klettertagen) hat das Team versucht, einen abwechslungsreichen Speiseplan zusammenzustellen. Denn es muss ja schmecken, soll nicht verderben und muss alle nötigen Nährstoffe enthalten. Und Gefriergetrocknetes ist beim Biwak in der Wand wertvoll, aber man mag es nicht jeden Tag im Basislager (die geschätzte Verteilung heißt: vier Tage pro Woche in der Wand, drei im Basecamp). So gibt es Vitaminshakes zum Anrühren, Nüsse und Trockenobst aus der müllsparenden Großpackung – und die Hoffnung auf Angel-Erfolge im Meer.

Die nächste Kernfrage betrifft die Ausrüstung – und die ist mit der Stilfrage verknüpft. Ein eleganter, moderner Stil setzt auf mobile Sicherungsmittel; Bohrhaken sollen höchstens für kurze Stellen vorbehalten bleiben oder um abseilen zu können, ohne die Wand mit Keilen und Schlingen zu bestücken. Wer eine Bohrmaschine mitnimmt, muss sich auch ums Aufladen der Akkus kümmern, bohren von Hand kostet Zeit. Das Team hat sich für die Maschine entschieden, was etwas mehr Sicherheitspuffer abseits der Zivilisation verspricht. An der Selbstverpflichtung ändert das nichts: sportlich-fairer Stil mit so wenig Bohrhaken wie möglich.

Fixseile wie für eine Höhen-Expedition oder einen Bigwall sind nicht notwendig, das Team hofft auf zügiges Single-Push-Freiklettern mit höchstens kurzen Techno-Stellen. Für steile Zustiege (und schnelle Rückzüge) mit schwerem Gepäck in absturzgefährlichem Gelände sind aber 400 Meter Fixseil im Gepäck. Falls ein großes Projekt machbar erscheint, verspricht ein Portaledge bequeme Wandbiwaks. Außerdem gehört die Eisausrüstung dazu, auch wenn im recht milden grönländischen Sommer keine Steilcouloirs angepeilt werden – aber die unberechenbare Gletscherschmelze fordert, für alles gewappnet zu sein.

 

Besonders wichtig ist es dem Trainer Christoph Gotschke, dass das Basislager ein komfortabler Ruhe- und Rückzugsort wird. Denn wenn man vier Wochen auf engem Raum zusammenhockt, können kleine Differenzen schnell zu größeren Problemen oder gar zum Lagerkoller ausarten. So gibt es neben dem großen Gemeinschaftszelt als "mückenfreie Zone" ein Einzelzelt für jeden; bei Bedarf können diese auch für weiter entfernte Ziele mitgenommen werden. Spiele, Filme, Bücher und ein vollgepackter E-Reader helfen an (hoffentlich seltenen) Schlechtwettertagen – zum Aufladen der Akkus gibt's ein Solarmodul samt Speicher vom DAV. Daraus werden auch die Foto- und Videokameras gespeist, die uns hoffentlich spannende Bilder von den Aktionen der Jungs mitbringen werden.

 

Fit für großen Fels?

Dass sie gut drauf sind, haben sie bei diversen Trainingscamps und privaten Aktionen oft genug gezeigt; drei sind derzeit in der Bergführer-Ausbildung, zwei folgen konsequent einem Trainingsplan. In einem letzten, zehntägigen Camp im Mai in den Dolomiten werden sie sich den letzten Push holen; eine schwierige Erstbegehung wartet auf die Fertigstellung. Dort werden sie auch noch ein weiteres Mal all das üben, was zu einer Freikletter-Expedition dazugehört: Schleppen, Biwakieren am Boden und in der Wand, Jümarn, Haulen – und auch noch einmal die schon oft trainierten Techniken der behelfsmäßigen Bergrettung. Denn passieren kann immer etwas, aber in der Wildnis sind die Konsequenzen ernster. Ob ein verstauchter Knöchel durch einen verunglückten Klettersturz, Steinschlag aus ausapernden Couloirs und Moränen oder ein kippelnder Block beim Zu- oder Abstieg: Die Aufgabe wird sein, den Verunfallten in sicheres Gelände am Boden zu bringen und dort medizinisch zu versorgen und betreuen, bis er per Schiff oder Heli abgeholt werden kann.

 

Auch für sonstige medizinische Fragen hat der Arzt Bernhard Bliemsrieder vorgesorgt; unter anderem auch durch die Abfrage chronischer Krankheiten oder Unverträglichkeiten und das Mitnehmen der nötigen Medikamente. Impfungen wie in einigen Ländern Asiens, Südamerikas oder Afrikas sind in Grönland nicht nötig – "höchstens gegen Eisbären", scherzt Christoph Gotschke. Doch auch der König der Arktis ist in diesem Gebiet keine große Gefahr; im Sommer zieht er mit der Eisgrenze in weiter nördlich gelegene Gebiete, ein Gewehr ist nicht im Gepäck.

 

Was geht ab?

Zwar hat das Team Bilder gesehen, Karten studiert, bestehende Routen betrachtet – doch wer Neuland sucht, vielleicht sogar unbekannte Täler erkunden will, um späteren Gruppen Information zu liefern, der muss sich auf Ungewissheiten einlassen. Dieser Unterschied zum Alpenklettern ist wohl der reizvollste bei einer "Expedition". Denn eine solche "Forschungsfahrt" im Wortsinn haben die Exped-Jungs vor sich – im Gegensatz zu den Gästen professionell organisierter Achttausender-Reisen auf ausgetrampelten Normalwegen.

 

"Geduld" ist dabei für Christoph Gotschke die Kardinalstugend, denn "unter der Wand gibt's keine Straße". Er weiß, dass die Jungs saustark klettern können, und "sie dürfen und werden auch ans Limit klettern, wenn alles passt, die Sicherung und der Fels gut ist". Doch an dieses "wenn" heißt es, sich sorgsam heranzutasten. Also nicht sofort in die größte Wand hineinzurumpeln, sondern zuerst mit kleineren Unternehmungen Selbstvertrauen und Erfolgserlebnisse zu sammeln und ein Gefühl fürs Ambiente zu bekommen. Vielleicht muss auch nicht die Schwierigkeit die größte Freude bringen, sondern auch mal die Erkundung des Nachbartals oder eine großzügige Kammüberschreitung mit großen Ausblicken.

 

Im steilen Fels sieht Christoph ohnehin nicht die größte Gefahr. Das Team wird unterwegs sein in einer "wilden" Landschaft, mit heiklen Flussüberquerungen, unklaren Gletscherverläufen, auftauendem Permafrost, bröckelnden Moränenhängen, sandigen Gletscherschliffplatten, steinewerfenden Couloirs. Sich in diesem Gelände trotz Vorfreude oder Erschöpfung sicher zu bewegen und rechtzeitig Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen, ist eine Kunst, die wir in den Alpen nicht mehr (und noch nicht) in dem Maß beherrschen müssen wie auf Grönland.

 

Während manchmal in der Schnelligkeit Sicherheit liegt, heißt es hier eher: sich Zeit nehmen, um alles sorgfältig zu machen. Und da es keine eingelaufenen Normalwege gibt, ist auch der Abstieg eine Aufgabe: Von manchen Gipfeln führen kurze Abseilstrecken in flaches Gletscher- oder Blockgelände – aber dieses kann ganz anders aussehen als auf der Karte oder dem Satellitenbild, mühsam und heikel zu begehen sein und weite Wege erfordern. Oft wird es günstiger sein, über die Aufstiegsroute abzuseilen; dann könnten beim Klettern vorbereitete, womöglich gebohrte Abseilstände (durch den dritten Mann der Seilschaft) die Sache beschleunigen – eine Logistikfrage, die für jedes Projekt neu zu beantworten ist.

Jedenfalls ist Christoph Gotschke zuversichtlich, dass "jeder nach seinen Erfahrungen und Vorlieben etwas finden wird. Hauptsache, wir vertragen uns die vier Wochen lang." Denn irgendwelche Meinungsverschiedenheiten sind immer zu erwarten, wenn junge Männer zwischen 22 und 27 zusammen sind; auch das ist ein wesentlicher Unterschied zum einwöchigen Kletterurlaub mit langjährigen Freunden. "Wir haben sehr unterschiedliche Charaktere im Team", sagt Christoph, der seine Hauptaufgabe im Managen der Gruppendynamik sieht, "das ist anspruchsvoll, aber auch spannend; ich freu mich drauf."

 

Ohne wen wäre die Expedition nicht möglich?

Ohne die Unterstützung durch die Partner des DAV-Expedkaders könnte die Expedition in diesem Rahmen nicht stattfinden. Mit der Bekleidung, den Schlafsäcken und Kletter-Rucksäcken von Mountain Equipment sind die Athleten bestens ausgerüstet, um den rauen Bedingungen in Grönland standzuhalten. Edelrid sorgt dafür, dass das Teams zusätzlich mit hochwertiger Kletter-Hardware ausgestattet sind. Und dank Katadyn sind Mahlzeiten und Trinkwasser auch abseits der Zivilisation gesichert.

Danke, dass ihr dazu beitragt die jungen Alpinisten zu fördern und für alle Herausforderungen in den Bergen vorzubereiten! 

 

Den Aufbruch vor Augen

Viele Fragen bleiben also offen, so gut die Vorbereitung und die Stimmung im Team auch ist, und so vielversprechend das Reiseziel. Aber gerade diese Ungewissheit macht eine Expedition ja zu etwas Besonderem im Leben eines Alpinisten. Der DAV wünscht dem Team gutes Gelingen, im Sinn der englischen Alpinistenregel: Kommt lebend zurück – kommt als Freunde zurück – kommt mit Erfolgen zurück – in dieser Reihenfolge.

 

Aktuelles vom Frauenteam

Während für die Kader-Jungs die Expedition derzeit alles beherrscht – auch das Tessiner Trainingscamp im März und das letzte, lange Camp in den Dolomiten im Mai – sind die Ladies noch in der letzten Aufbauphase. Im Februar lernten sie beim Lawinenlehrgang im Schwarzwassertal von Florian Hellberg alles, was man für sicheres Unterwegssein im Wintergelände wissen muss. Gleich drauf ging's nach Cogne zum Eisklettern – dank eiserner Härte im berüchtigten Aufsteh-Wettrüsten standen sie häufig in der Pole Position und konnten Klassiker wie "Repentance Super" (250 m, WI 6), alpine Trips wie "Cold Couloir" (650+450 m, WI 4+) und einige Mixedrouten klettern. Im Juli geht's nach Chamonix und im September zum Bigwalltraining. Dazwischen wollen sie Ende April / Anfang Mai im Höllental ihre angefangenen Erstbegehungen vollenden – und sich dabei auch schon Gedanken über die Abschlussexpedition 2023 machen.

 

Natürlich sind sie auch privat unterwegs. So kletterte Luisa "Lulu" Deubzer den Trad-Neoklassiker "Prinzip Hoffnung" (X+) in Vorarlberg und brauchte nur drei Tage für "Nobody is perfect" (8c) in Bürs. Und dass die Zeit im DAV-Expedkader zwar eine wichtige Lebensphase ist, die Leidenschaft Alpinismus aber anhält, belegten Laura Tiefenthaler und Jana Möhrer aus dem Team 2019 mit ihrer Eintagesbegehung (16:30 h) der Eiger-Nordwand am 8. März über die klassische Heckmair-Route (1600 m, ED, V, A0, 80°). Laura legte sogar noch eins drauf und stieg sie nochmal am 25. März, im (teils gesicherten) Solo in 15 Stunden – die zweite Frauen-Solobegehung nach Catherine Destivelle.

 

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