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Dresden und Leipzig

Wo befindet sich die höchstgelegene Stadt Deutschlands? Kleiner Tipp: nicht in alpennähe.


Unter den europäischen Großstädten mit dem höchsten Anteil an Grünflächen belegt Dresden einen der vorderen Plätze. Allein die Dresdner Heide umfasst knapp 6.000 Hektar, ihr Wegenetz misst viele hundert Kilometer. Von ausgedehnten Spaziergängen bis tagesfüllende Touren: man muss die nähere Umgebung Dresdens nicht verlassen.

 

Das Leipziger Umland war bis Anfang der 90er Jahre Braunkohlerevier. Als der Abbau gestoppt wurde, hat man sich für die Rekultivierung der Tagebaurestlöcher und die Renaturierung des Umfeldes entscheiden. Zum Glück für uns: heute sind im Leipziger Raum mehrere Seen entstanden, deren Wasserqualität als sehr gut eingeschätzt wird. Im Winter laden sie zwar nicht unbedingt zum Baden ein, entlang der Ufer kann man aber wandernd oder radfahrend viele schöne Stunden verbringen.

 

Tagebaue zu Badeseen

Doch irgendwann sind sämtliche Wege in der nächsten Umgebung Dresdens und Leipzigs abgewandert und abgefahren. Glücklicherweise sind das Erzgebirge sowie der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges, die Sächsische Schweiz, nicht weit entfernt.

Im Erzgebirge hat Wintersport eine lange Tradition, denn die Region ist relativ schneesicher. Hier befindet sich dann auch die höchstgelegene Stadt Deutschlands: Oberwiesenthal, ein Luftkurort auf 915 Meter, der schon einige erfolgreiche Wintersportlerinnen und -sportler hervorgebracht hat.

 

Touren um Dresden und Leipzig