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Schladminger-Tauern-Höhenweg: Mit der Bahn ins Gipfelglück

Mit der Bahn nach Österreich

„Hat sich eigentlich der Wirt von der Berghütte nochmals gemeldet, Nina? Er wollte uns ja noch Bescheid geben, dass er noch ein gemütliches Zimmer frei hat,“ will Tom rasch wissen, als er mit seiner 32-jährigen Freundin Nina über den Bahnsteig rannte, um noch den ICE um 6.54 Uhr nach München zu erwischen. „Wie kannst du jetzt in der Früh schon an unsere Hüttenromantik denken? Wir sind super spät dran - jetzt gilt es erst einmal unseren Zug überhaupt zu erwischen!“, keuchte Nina, die es gewohnt war, dass ihre zwei Jahre ältere bessere Hälfte Tom ständig zu spät dran ist. Auch heute früh wieder, als sie sich mit der U-Bahn aus dem Frankfurter Westend aufmachten, um in ihren Wanderurlaub in die Berge der Region Schladming-Dachstein zu starten.

 

Vom Großstadtdschungel in die Ruhe der Berge

Viele Wochen schon hatte Tom ihr vom Schladminger-Tauern-Höhenweg vorgeschwärmt. Nina ist schon sehr gespannt auf ihren ersten Urlaub in den österreichischen Bergen. Natur pur, wünscht sie sich. Ohne Stress und Hektik mit der Bahn nach Österreich anzureisen, war für Nina das i-Tüpfelchen einer perfekten Reiseplanung. „Wie du das im Arbeitsalltag nur immer schaffst die Bahn rechtzeitig zu erreichen ist mir ein Rätsel,“ wundert sich Nina und lässt sich erschöpft im Großraumabteil des ICE von Frankfurt nach München auf den Sitz fallen. „Entspann dich, Schatz“ kontert Tom schmunzelnd.

 

Nina freut sich über ihren Sitzplatz am Fenster und holt ihr Tablet aus der Handtasche. „Das ist perfekt, wir haben keinen Stress.“ „Deshalb habe ich ja von Anfang an gesagt „mit dem Auto in den Urlaub: Nein“ – ich weiß noch ganz genau wie ich damals – ich war zirka sieben Jahre alt – hinten im Auto meiner Eltern saß. Ständig standen wir im Stau auf dem Weg Richtung Tauernautobahn. Auch damals hatten wir den Schladminger-Tauern-Höhenweg als Urlaubsziel geplant. Aber im Auto war es für mich als Kind so fürchterlich unangenehm, eingepfercht auf dem Rücksitz zu sitzen. Und durch die vielen Staus waren meine Eltern nur am streiten, weil sie Sorge hatten zu spät im Hotel in Schladming anzukommen. Ach, Nina - ich bin daher doppelt froh, mit dir hier im Zug zu sitzen und diese Reise zu wiederholen - mein Schladming 2.0.“ „Lass uns schon jetzt während der Anreise in Urlaubsstimmung kommen und nochmal alle vier Wanderetappen im Detail anschauen.“

 

Urlaubsstart im Zugabteil: Zeit für Gespräche, Entspannung und Urlaubsvorfreude

„Meine Eltern haben in der Steiermark schon viele Gipfel bezwungen“ erinnert sich Tom. „Aber als Teenager wollte ich nicht mehr unbedingt mit den Eltern verreisen.“ „Verstehe ich gut“, gesteht Nina „wie geht es denn ab morgen bei unserer Tour genau weiter?“ Tom zeigt ihr die vier Etappenziele der Weitwanderung im Netz. „Schau, wir wandern am ersten Tag zum Giglachsee, dann am nächsten Tag geht’s in nur vier Stunden zur Keinprechthütte vorbei am Duisitzkarsee. Unser dritter Hüttenstopp ist dann auf der Gollinghütte.

 

Der Hochgolling ist der höchste Berg der Niederen Tauern, daher auch der Hüttenname, aber den Hochgolling bezwingen wir beim nächsten Mal. Wir brauchen unsere Energie für den vierten Tag. Da wandern wir nämlich auf den Greifenberg und durch die Klafferkessel. Das soll mit den vielen Seen wohl eine besonders schöne Tagesetappe werden.“ „Ach ja, davon haben uns deine Eltern so vorgeschwärmt“, erinnert sich Nina. Die Ansammlung der vielen Bergseen gilt als absolutes Natur-Highlight, das die beiden nicht verpassen wollen. „Das hört sich sehr gut an,“ denkt Nina und kuschelt sich schläfrig für die restliche Zeit der Zugfahrt bequem an Toms Schulter.

 

Vier Tage und vier Etappen später – Nina und Tom blicken zurück

Während der Weitwanderung schlief Nina jeden Tag fest wie ein Murmeltier. „Diese herrlich frische Bergluft bringt pure Erholung“, stellt Nina zufrieden fest. „Nach den vier Weitwander-Etappen fühl ich mich ausgeglichen und fit wie eh und je.“ Nina und Tom hatten ihre Route gut eingeteilt und schon am Start-Tag an der Bergstation Hochwurzen gewusst: Mit der Sommercard können sie während der ersten Etappe kostenlos mit den Bergbahnen oder mit dem Bus fahren, sollte der Schuh drücken oder die Muskeln brennen.


Während der vier Tage auf dem Höhenweg der Schladminger Tauern wurden Nina und Tom tagtäglich mit wunderschönen Felsszenerien und Bergpanoramen belohnt. Seltene Bergpflanzen und Wildtiere entdeckten die beiden auf jeder Etappe – diese Eindrücke und Erinnerungen sind einmalig für das junge Paar. Am Ende der Reise, bei der Einkehr auf der Preintalerhütte, zeigten sie den anderen Gästen ihre wundervollen Schnappschüsse und Landschaftsaufnahmen: „Ich hätte nie gedacht, dass ich so viele unberührte Seenlandschaften, Bergketten und Wasserfälle in vier Tagen erwandern darf“, schwärmt Nina. „Das hat sich echt gelohnt, auch wenn mein Muskelkater mich ab und an schon ganz schön geplagt hat“, wie Tom lächelnd gesteht. Besonders beeindruckend war die Etappe zum Klafferkessel, wo die beiden rund 30 kristallklare Bergseen in der gebirgigen Landschaft der Schladminger Tauern erlebten. „Meine Eltern hatten Recht – diese Route war wirklich die Königsetappe. Gut, dass wir ihrem Rat gefolgt sind.“


Glücklich und zufrieden über die vielen Eindrücke der letzten vier Tage genießen Nina und Tom mit den anderen Hütten-Besuchern noch ihre Erinnerungen und schmieden schon neue Pläne. „Tom, lass uns nächstes Frühjahr dann noch einen draufsetzen und die Weitwanderung in Schladming-Dachstein um einen Abschnitt erweitern – dann schauen wir uns in Etappe fünf die Sölktäler an, was meinst du?“ „Einverstanden, dann wissen wir ja schon, auf was wir uns freuen dürfen. Prost, mein Schatz, auf noch viele weitere gemeinsame Gipfel-Abenteuer.“

 

Facts zur Weitwanderung auf dem Schladminger-Tauern-Höhenweg

Anreise: Z.B. von Frankfurt mit der Bahn in 7,5 Stunden entweder direkt mit dem EC ohne Umstieg bis nach Schladming oder mit dem ICE nach München und einem Umstieg in den EC in die Steiermark nach Schladming. Mit den Sparpreisen der Bahn bereits ab € 39 nach Österreich! Und BahnCard Inhaber profitieren zusätzlich von den BahnCard Rabatten auf den deutschen Strecken. Jetzt gleich über die Anreise nach Schladming-Dachstein informieren und Sparpreis sichern!


Neu: Zugtickets lassen sich jetzt schon bis zu 6 Monate im Voraus buchen!


Mobilität vor Ort - Tipp: Kostenlose Nutzung der Busse und Bergbahnen mit der Sommercard. Die Schladming-Dachstein Sommercard erhältst du kostenlos bereits ab einer Übernachtung exklusiv bei einem der über 1.000 Sommercard-Gastgeber.


Weitwanderwege von Hütte zu Hütte: Neben dem wasserreichen Schladminger-Tauern-Höhenweg warten noch weitere Weitwanderwege in der Region Schladming-Dachstein. Zum Beispiel der Dachstein Rundwanderweg, der Panoramaweg 100 oder der Themenweg „Vom Gletscher zum Wein“. Alle Infos zu den Weitwanderungen gibt’s hier!


Übernachtungs-Package für Wanderfreunde: Wandern ohne Gepäck – Transport von Hütte zu Hütte. Kostenlose Auffahrt mit der Gipfelbahn Hochwurzen, kostenlose Talfahrt mit der Planai Gondelbahn. 4 Übernachtungen inkl. Frühstück plus 3 weitere Nächte in den Talunterkünften inklusive Schladming-Dachstein-Sommercard für € 313,- pro Person. Hier geht’s zum Package!

 

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