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Schulen für Klimaschutz

Schulen ergreifen die Initiative und bieten Klimaexkursionen für ihre Schülerinnen und Schüler an.

In einer Welt, in der der Klimaschutz eine immer wichtigere Rolle spielt, ist es wichtig gut darüber informiert zu sein. Klimakunde in der Schule wäre also eine Möglichkeit, Kinder und Jugendliche von Anfang an über die Gründe, Folgen und Gegenmaßnahmen der Klimaerwärmung aufzuklären. Italien macht es vor und führt das Fach "Klimakunde und nachhaltige Entwicklung" ein. Unser deutsches Schulsystem hat hier noch Nachholbedarf. 

Aus diesem Grund ergreifen Schulen selbst die Initiative und bieten Projekte an, bei welchen ihre Schülerinnen und Schüler die Auswirkungen des Klimawandels erleben können.

 

Wir werden Klimaforscher!

Seit 2018 ermöglicht das Projekt "Wir werden Klimaforscher" Schülerinnen und Schülern der Oberstufe eine Exkursion in die Ötztaler Alpen. Hier zeigt Dr. André Baumeister, Initiator der Aktion, die Schönheit und Verletzlichkeit dieses besonderen Ökosystems.

 

Zuerst finden Praxisvorträge rund um den Klimawandel in den Alpen statt. Dann geht es nach draußen. Die Jugendlichen führen Messungen an Gletschern durch und vergleichen anschließend ihre Ergebnisse mit bereits vorhandenen Daten "echter" Wissenschaftler. "Zu sehen, in welchem Maße und mit welcher Geschwindigkeit die Gletscher schmelzen, war für die gesamte Gruppe ein Schock", so eine Teilnehmerin.

Unterstützt vom DAV Hamburg waren bereits die Matthias-Claudius-Schule aus Bochum und das Jan-Joest-Gymnasium in Klakar Teil des Projekts.

Ziel der Aktion ist, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass der Klimawandel nicht irgendwo auf der Welt, sondern auch direkt vor der Haustür stattfindet. Zudem sollen sie, so Baumeister, erkennen, dass jeder etwas gegen die Klimaerwärmung tun kann.

Weitere Infos gibt´s auf der Website der Sektion Hamburg.

 

 

 


 

 

 

Klimagipfel 2020 - Climbing for Future

Seit über 25 Jahren organisiert der DAV Kaiserslautern zusammen mit dem Otto-Hahn-Gymnasium zu Beginn der Sommerferien die Alpinwoche. Angelehnt an die Fridays for Future-Bewegung wurde dieses Jahr erstmals auch verstärkt Wert auf den ökologischen Fußabdruck der Exkursion gelegt.

Während sonst immer ein Bus gemietet wurde, fuhr die Gruppe jetzt mit dem Zug. Auch während des Aufenthalts auf der Winnebach-Hütte in den Stubaier Alpen, achteten alle darauf, möglichst wenig Müll zu produzieren. Die Alpinwoche sieht vor, mit den Kindern zu klettern und mindestens einen Gipfel zu besteigen. Am Beispiel des Bachfallenferners konnten sie erkennen, wie der Klimawandel voranschreitet.

Zum "Klimagipfel 2020" wurde der Hohe Seeblaskogel erklärt und bestiegen – für die meisten Kinder der erste dreitausender.

In der Alpinwoche lernen die Jugendlichen theoretisches Wissen für problematische Entwicklungen und erarbeiten dann Lösungsansätze, um die Situation zu verstehen und zu verändern.

Weitere Infos zur Alpinwoche gibt´s auf der Website der Sektion Kaiserslautern.