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Gerichtsurteil: Wasserkraftwerk „Älpele“ unzulässig

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Das Verwaltungsbericht Augsburg hat heute das geplante Wasserkraftwerk „Älpele“ bei Hinterstein für unzulässig erklärt. Der Bund Naturschutz und der Landesbund für Vogelschutz hatten gegen die umstrittenen Kraftwerkspläne im Naturschutzgebiet „Allgäuer Hochalpen“ geklagt. Obwohl zahlreiche Experten und Behörden auf die Rechtswidrigkeit des Vorhabens verwiesen, hatte Landrat Anton Klotz das Wasserkraftwerk bereits im Jahr 2015 genehmigt. Der Deutsche Alpenverein begrüßt die Entscheidung des Gerichts. Untersuchungen bescheinigten dem geplanten Kraftwerk „erhebliche Beeinträchtigungen“ einer der letzten Wildflusslandschaften im Oberallgäu. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie sprach ebenso gegen das Vorhaben wie der mehrfache Schutz als Naturschutzgebiet, EU-Schutzgebiet und Naturdenkmal. In so einem sensiblen Naturraum muss der Schutz der Natur vor der energiewirtschaftlichen Nutzung stehen.   Hintergrund   Das geplante Wasserkraftwerk sollte im Bereich des Naturdenkmals und spektakulären Ausflugsziels "Eisenbreche" angelegt werden: eine 85 m tiefe, schwer zugängliche und unerschlossene Klamm. Durch eine 5 Meter hohe Staumauer mit Klappwehr wäre die Ostrach teilweise aufgestaut und das Wasser in einer unterirdischen, 1,3 km langen Leitung zum Kraftwerk befördert worden.   

Neuerschließung am Kitzsteinhorn geplant

Kaprun soll mit Skigebiet Maiskogel und Kitzsteinhorn verbunden werden

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Neues Großprojekt über Kaprun: Eine 4 km lange Verbindungsgondel soll in Zukunft das Skigebiet Maiskogel mit dem Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn verbinden.

Ausbau der Wasserkraft in den Stubaier Alpen

Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz (Kühtai)

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Die Tiroler Wasserkraft AG (TIWAG) hat Großes vor: ein neuer Speichersee, ein Pumpspeicherkraftwerk und 6 unterirdische Wasserableitungen von Wildbächen aus den gesamten Stubaier Alpen soll bei der Energiewende helfen. Aufgrund von hohen ökologischen und wirtschaftlichen Folgen dieses Großprojekts hat der DAV zusammen mit dem ÖAV und dem Umweltdachverband eine Beschwerde / Klage gegen das Vorhaben eingereicht.

Zusammenschluss Grasgehren und Balderschwang

Das Riedberger Horn und die Zone C

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In direkter Nähe zum beliebten Skitourenziel Riedberger Horn soll die Verbindungsbahn zwischen Grasgehren und Balderschwang verlaufen. Das wäre die erste Verletzung der Zone C des bayerischen Alpenplans überhaupt! Das Riedberger Horn im Oberallgäu ist eines der beliebtesten und bekanntesten Skitourenziele der bayerischen Alpen. Obwohl die beiden Skigebiete Grasgehren und Balderschwang auf beiden Seiten des Berges liegen, konnte der Berg als noch technisch unerschlossenes Gebiet für Skitourngeher und Bergwanderer erhalten bleiben. 

Zusammenschluss von St. Anton und Kappl

Ein Großraumskigebiet in der Entstehung

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Der geplante Zusammenschluss der Skigebiete Rendl (St. Anton) und Dias Alpe (Kappl) ist die zum jetzigen Zeitpunkt wohl umfangreichste Skierschließungsmaßnahme in Tirol mit Aussicht auf baldigen Baubeginn. Auch hier wurden naturschutzrechtliche Widersprüchlichkeiten nicht ausgelassen...

Verbindung Kaunertaler Gletscher - Langtaufers

Länderübergreifend und landschaftsintensiv

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Erstes länderübergreifendes Skigebiet vom Kaunertaler Gletscher in Tirol ins Langtauferer Tal in Südtirol könnte bald Realität werden.   Aktueller Stand: IN PLANUNG 

Wasserkraftwerk "Älpele"

Eingriff ins Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen

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Die Gemeinde Bad Hindelang verfolgt das Ziel der autarken und CO²-neutralen Stromversorgung der gesamten Gemeinde. Das Wasserkraftwerk "Alpele" an der Ostrach im Bereich der natürlichen Klamm "Eisenbreche" ist ein Teil dieses Konzepts. Allerdings liegt das Kraftwerk im hoch geschützten Naturschutzgebiet "Allgäuer Hochalpen". Das geplante Wassekraftwerk soll im Bereich des Naturdenkmals und dem spektakulären Auslugsziel der "Eisenbreche" angelegt werden: eine 85 m tiefe, schwer zugängliche und unerschlossene Klamm. Durch eine 5 Meter hohe Staumauer mit Klappwehr würde die Ostrach teilweise aufgestaut werden und somit den natürlichen Abfluss in der Schlucht unterbinden. In einer unterirdischen Triebwasserleitung wird das Wasser zum Kraftwerk befördert und unterhalb wieder in die Ostrach eingeleitet.   Zahlen & Fakten Fallhöhe 94 m (Klappwehr) Max. Leistung 5,4 MW Geschätzte Jahresarbeit 9 Mio. kWh Ableitung 5,3 m³/s Restwasser Winter 0,75 m³/s Restwasser Sommer 1,5 m³/s Länge Triebwasserleitung 1,3 km   

Ausbau des Sudelfelds

Größter Skigebietsausbau in den Bayerischen Alpen

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Trotz massiver Proteste der Naturschutzverbände und einem Klageverfahren konnte der bisher größte Umbau eines deutschen Skigebietes nicht verhindert werden.

Erschließung der Kalkkögel

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Das Ziel: Zusammenschluss von „Axamer Lizum“ und „Schlick 2000“ im Stubaital über die Kalkkögel hinweg. Eine Realisierung blieb zum Glück aus: das Projekt wurde als verfassungswidrig eingestuft!  

Naturschutzgebiet Warscheneck erneut im Visier des Skitourismus

Skierschließungen

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Die Skigebiete Höss und Hinterstoder nehmen zum dritten Mal das sensible Karst- und Naturschutzgebiet Warscheneck (Oberösterreich) ins Visier. Naturschutzorganisationen formieren sich. 

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