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Angebote für Menschen mit Behinderung im DAV

Inklusiver Bergsport in den Sektionen

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„Inklusive Bergsport!“, so könnte das Ende einer Aufzählung eines Menschen mit Behinderung lauten, der seinem Gegenüber erläutert, wie Vielfalt und Teilhabe im Sport kontinuierlich Beschränkungen für Behinderte aufbrechen. Bereits seit einigen Jahren gibt es in den über 350 Sektionen des DAV einige Vereinsgruppen, die sich gezielt der Arbeit mit Menschen mit Behinderung widmen und herausragende Inklusionsarbeit präsentieren, die zum Teil sogar mit Ehrenpreisen ausgezeichnet wurde. Ziel des DAV ist es, in Zukunft konstant den Auf- und Ausbau einer inklusiven Bergsportlandschaft innerhalb des Verbands zu fördern. 

Stern des Sports in Bronze für für Klettergruppe H3

Auszeichnung für Klettergruppe für Menschen mit Beeinträchtigungen

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Die Klettergruppe H3 – Mit Handicap Hoch Hinaus – der Sektion Miesbach hat einen besonderen Preis gewonnen: den Großen Stern des Sports in Bronze von DOSB und Volks- und Raiffeisenbanken. Alle 14 Tage dienstags sammelt sich im Kletterzentrum Weyarn ein fröhliches Völkchen. Nachmittags sind die Kinder dran, abends Erwachsene. Was sie alle vereint, sind körperliche und/oder geistige Beeinträchtigungen. In der Klettergruppe H3 zählt nicht unbedingt der sportliche Erfolg, Spaß und Freude an der Bewegung stehen im Mittelpunkt, die Stärkung des Mutes und des Selbstvertrauens, aber auch des Vertrauens anderen gegenüber. "Alle, die hier fleißig trainieren, erbringen dabei Großartiges“, sagt Brigitte Dembinski, die die Gruppe seit 2016 leitet.   Nachdem aus bekannten Gründen die Preisverleihung nicht wie üblich im Rahmen eines großen Gala-Abends stattfinden konnte, besuchten die stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Raiffeisenbank im Oberland die Klettergruppe bei einer Trainingsstunde im KletterZ in Weyarn und überreichten dort den großen Stern des Sports in Bronze, einen Scheck über 1000 Euro und dazu auch noch den „Mitmachpreis“ mit nochmals 250 Euro.          

Integrationsprojekt A.L.M. erneut ausgezeichnet

Ehrung im Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für alle"

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A.L.M. erhielt wieder Auszeichnung von der UN-Dekade Biologische Vielfalt Alpen.Leben.Menschen freut sich über die erneute Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für alle". Auch im Jahr 2020 dürfen wir diesen Titel wieder tragen.   Im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ zeichnet die UN-Dekade vorbildliche Projekte an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen aus. Weitere Infos dazu gibt es auf der DAV-Homepage und auf der Seite der UN-Dekade.   

Inklusiver Klettertreff

DAV Gießen

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Der DAV Gießen bietet einen Kurs an für alle, die beim gemeinsamen Klettern Spaß haben und über ihre eigenen Grenzen hinauswachsen wollen. Zusammen wollen wir Barrieren abbauen und die Kletterwand für jeden begehbar machen. Ob klein oder groß, jung oder alt, ob Behinderung oder keine… in dieser Gruppe sind alle willkommen.   Einzige Voraussetzung: Lust, Klettern zu lernen und auch andere dabei zu unterstützen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, denn eine unserer fachkundigen Trainerinnen steht ständig zur Verfügung und sichert dich auf deinem steilen Weg die bis zu 16 Meter hohe Kletterwand hinauf.    Termin: Jeden Donnerstag 18:00-20:00 Uhr, Infos: https://www.kletterzentrum-giessen.de/news/inklusive-klettergruppe-fuer-menschen-mit-und-ohne-behinderung/ 

Die ParaVertikalen in Augsburg

Neue Klettergruppe für Behinderte

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Eine neue Klettergruppe für Menschen mit Behinderung hat sich in Augsburg gegründet: In der Kletterhalle der DAV-Sektion Augsburg unterstützt seit Anfang 2019 ein Team von Trainerinnen und Trainern sowie Sichernden behinderte Kletterer alle zwei Wochen, die Wände hoch zu gehen.

Klettern mit Handicap in Wiesbaden

Inklusive Klettergruppe "hoch hinaus"

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Seit 2015 gibt es in der DAV-Sektion Wiesbaden eine Klettergruppe für behinderte und nichtbehinderte Kinder ab sechs Jahren und Erwachsene.   

Schnupperklettern für Menschen mit Behinderung

Sektion Coburg

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Es muss nicht die VI im Vorstieg sein: In der Kletterhalle der Sektion Coburg fand ein Schnupperklettern für Menschen mit Behinderung der Offenen Behindertenarbeit Oberfranken (OBO) und deren Betreuer und Betreuerinnen statt.   Die Helferinnen und Helfer der Sektion, allesamt aktive Kletterer, hatten Topropes eingerichtet, Flaschenzüge aufgebaut und eine riesige Seilschaukel ins Dach gehängt, sodass sich die Gäste je nach Interesse und Können austoben und ihre Grenzen austesten konnten. Vorausgegangen waren der Aktion viele Gespräche, sowohl mit den Verantwortlichen der OBO als auch im Verein. Dabei stellte sich heraus, dass es viele begeisterte Unterstützer, aber auch Skeptiker gab, die bezweifelten, dass Menschen mit Behinderungen in eine Kletterhalle gehören – und das, obwohl es seit eineinhalb Jahren eine gut laufende integrative Klettergruppe für Kinder gibt.   „Schwimmen – ja, aber Klettern?“ – solche und ähnliche Bedenken wurden im Vorfeld von verschiedenen Seiten geäußert. Doch schnell geschah, was vielen anfangs in der Arbeit mit Behinderten passiert: Auch wenn mancher Gast sich nur mit Hilfe eines Flaschenzugs und einem nebenher kletternden Helfer mühevoll mit dem einen noch beweglichen Bein die Wand hocharbeiten konnte - das Strahlen im Gesicht, als die Decke erreicht war, war für alle Beteiligten überraschend bereichernd. Im Laufe des Nachmittags wurden alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer – auch die vormaligen Zweifler – von der ungebremsten Begeisterung der Teilnehmer an der neuen Erlebniswelt bezaubert.     

"Es kommt auf die Grundeinstellung an"

Die Fledermäuse - inklusive Klettergruppe der JDAV Bad Tölz

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Wie ist eure Gruppe, die Fledermäuse, entstanden? Angefangen hat alles damit, dass ein Tölzer Osteopath drei Kindern empfohlen hat, aus therapeutischen Gründen mit dem Klettern zu beginnen. Die Mütter der Kinder versuchten eine Klettergruppe zu finden und landeten irgendwann bei unserer Sektion und dann bei mir. Ich hatte erst mal keine Erfahrung mit integrativer Arbeit und wusste auch, dass ich das nicht alleine stemmen kann. Erster Schritt war mit dem Therapeuten der Mädchen zu sprechen, um zu erfahren, was ich machen darf und was nicht. Das ist überhaupt der wichtigste Tipp: mit den Therapeuten abklären, was individuell bei jedem Kind möglich ist. In unserem Fall war es einfach, denn er meinte, dass die Kinder selbst spüren, was ihnen gut tut. Damals dachte ich noch, die Kinder mit Behinderung probieren das mal ein halbes Jahr aus, dann wird es für sie zu anstrengend. Aber wir haben 2007 begonnen und die drei sind heute immer noch dabei. Inzwischen kam sogar noch ein Junge dazu. 

Wandern

Bergsport mit Behinderung

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(Berg-)Wandern ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt. Im Gehen finden Wanderinnen und Wanderer Naturgenuss und Erholung. Nicht umsonst wird dem Gehen auch eine meditative Wirkung zugeschrieben. Es gibt viele Wanderwege, die ebenfalls für Behinderte gut zu bewältigen sind, einige davon sogar mit dem Rollstuhl (siehe z. B. www.behindertenkompass.de). Darüber hinaus engagieren sich immer mehr Touristenregionen für ein barrierefreies Wandern in den Alpen sowie im Mittelgebirge. Dazu zählen zum Beispiel Südtirol, Vorarlberg oder Mittelgebirgsregionen wie das Niedtal im Saarland. 

Klettern

Bergsport mit Behinderung

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Ob Hallenklettern, Sportklettern im Klettergarten oder Alpinklettern, die Bewegung in der Vertikalen ist die Krönung des Bergsteigens – egal ob mit oder ohne Behinderung. Mit den künstlichen Kletteranlagen existiert mittlerweile eine optimale Variante, Menschen mit Behinderung das Klettern wohnortnah mit guter Infrastruktur näher zu bringen. Je nach Behinderung bedarf es einer angepassten Ausrüstung. Dies ist im Vorfeld mit den Kletterbetreuern vor Ort zu klären, was gebraucht wird und was gestellt werden kann. 

Schneesport

Bergsport mit Behinderung

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Sport im Schnee bedarf einer guten Fitness, guter Schneekenntnisse und gutem Orientierungsvermögen, bietet dafür aber großen Spaß an der Bewegung. Zudem ist für Menschen mit Behinderung teilweise eine spezielle Ausrüstung notwendig, damit zum Beispiel Skier und Schneeschuhe überhaupt getragen werden können. Eine Beratung bei medizinisch-orthopädischen Ausstattern ist je nach Art der Behinderung zu empfehlen. Darüber hinaus gibt es bereits Leihausrüstung für Behinderte sowie einige wenige barrierefreie Skigebiete. 

Mit Rollstuhl am Berg

Chancen und Grenzen

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Einige Hütten und Wege in den Alpen sind auch für Rollstuhltouren gut nutzbar. Wie für jede Tourenplanung braucht es entsprechende Information, um zu entscheiden welchen Weg man einschlagen will und auf welcher Hütte sich eine Pause oder Übernachtung anbietet. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten und dem ÖAV wurden Kriterien entworfen, die bei der Vorbereitung von Touren mit Rollstuhl unterstützen sollen.   Rollstuhlgerechte Wege Als Angabe für Schwierigkeit wird auch für Rollstuhltouren die Kategorisierung LEICHT, MITTEL und SCHWER verwendet – diese errechnen sich aus Kondition und Technik.   Kondition / Zeitplanung Bei Schwierigkeit 1+2 wird die Zeitberechnung wie bei „Wandern zu Fuß“ verwendet. Schwierigkeit 3+4 bedeutet für Rollstuhltouren die Verdoppelung der Zeit. Verdreifachen der benötigten Zeit bei Wanderungen mit Rollstuhl gilt für Schwierigkeit 5+6. Schwierigkeit / Technik: Die Bewertungsfaktoren für Rollstuhlfahrer sind Steigung, Bodenbelag, Hindernisse, Querneigung, Breite. Diese werden in einer Matrix in 6 Stufen unterteilt, die auch als Text formuliert ist. Die Wege, die bereits beschrieben wurden, sind unter www.alpenvereinaktiv.com zu finden.   Rollstuhlgerechte Hütten Die rollstuhlgerechten Kriterien für Hütten sind eine reduzierte Auswahl der ÖNORM B1600. Die gesamte Norm ist nicht für Alpenvereinshütten anzuwenden. Um sich als „rollstuhlgerecht“, bzw. „bedingt rollstuhlgerecht“ deklarieren zu können, muss die Hütte nach den beschriebenen Kriterien der Wegbeschreibung (leicht/mittel/schwer) für Rollstuhlfahrer erreichbar sein! Hütten, die die Kriterien erfüllen, sind unter www.alpenvereinshuetten.at zu finden. 

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