logo-dav-116x55px

13.10.2021
17.10.2021
Tegernsee

18. Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee

Vom 13. bis 17. Oktober 2021 findet das 18. Bergfilm-Festival am Tegernsee statt. 44 Vorstellungen mit 94 Filmen versprechen ein abenteuerliches Kinoerlebnis zum Thema "Berg". Pandemiebedingt gibt es dieses Jahr keine Abendkasse - deswegen schnell Tickets sichern!

Mitreißende Bilder

Nach pandemiebedingter Pause lädt das Bergfilm Festival Tegernsee endlich wieder zu einem Rausch der (Berg-)gefühle ein: 94 Filme aus den Kategorien "Erlebnisraum Berg - Alpinismus, Bergsport, Abendteuer", "Naturraum Berg - Landschaft und Umwelt" und "Lebensraum Berg - Kultur und Wissenschaft" sind dieses Jahr zu bestaunen. Fünf Tage lang könnt ihr euch von faszinierenden Geschichten und atemberaubenden Filmen fesseln lassen, egal ob tagsüber oder abends.

 

 

 

Spannendes Programm

Den Auftakt am Mittwoch, 13.10., um 20 Uhr machen 14 Filme in den sechs Sälen, unter anderem sind Produktionen aus dem Bayerischen Rundfunk (Am Gipfel) und dem Red Bull Media House (K2 - The Impossible Descent) dabei. El Gran Hito (Der große Meilenstein) ist ein humorvoller Stumm-Animationsfilm übers Bergsteigen und die Ehe, in Swissway to Heaven nimmt Kletterprofi Cedric Lachat voller Enthusiasmus und Humor schweizer Klettertouren mit Kultstatus ins Visier. In Chaddr - Unter uns der Fluss, The Untold Story of Fatma Kayaci, Solo Trekker und Ueli Steck - Auf schmalen Grat stehen berührende Geschichten und Einzelschicksale im Vordergrund. 

Wir haben für euch schon mal einige Filme ausgewählt:

 

Donnerstag, 14.10.:

  • Spannung: Denali - Toward The Summit of Another's Man's Dream und The Mystery Mountain Project sind die richtige Wahl für ein bisschen Nervenkitzel. Spannend wird es auch bei Everest - The Hard Way und Otnovo Sum Tuk - beide Filme zeigen Extrembergsteiger. Der eine will den Everest im alpinen Stil erklettern, der andere will gleich alle 14 Achttausender besteigen und das nur einen Monat nach einem fast tödlichen Autounfall
  • Frauen im Fokus: Frauen die das Rollenverstädnis in Pakistan auf den Kopf stellen gibt's in Töchter des Karakorum - Expedition in ein neues Leben zu sehen. Wer es lieber ruhig und verträumt mag, für den*die könnte Sweet Home Kamchatka die richtige Wahl sein: Glitzernde Schneelandschaften in Ostrussland beschreitet Juniorenweltmeisterin Ekaterina Osichkina. My Upside Down World porträtiert Kletterin Angelika Rainer, die fast alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt und sich nun auf eine Route zu sich selbst wagt. Wegen eines ärztlichen Kunstfehlers hat Sportlerin Jaqueline Fritz vor 10 Jahren ein Bein verloren. In Zwei Mädels, drei Beine, ein Ziel will die paralympische Kletterin Mut machen und hat sich ein neues Ziel gesetzt: Sie will Skifahren lernen und ihre erste Skitour wagen.
  • Romantik: Flittermountain ist ein Film für alle Bergromantiker*innen, die von Flitterwochen in Alaska träumen.
  • 50 Jahre Nanga Parbat – Retrospektive: Im Ludwig-Thoma-Saal startet der Abend mit dem originalen Expeditionsfilm von 1970, als die Gebrüder Messner den Naga Parbat bestiegen und Günther Messner verunglückte. Im Anschluss läuft Naga Parbat – mein Schlüsselberg, ein Film von und mit Reinhold Messner über die Ereignisse von damals.
  • Action: Slackline-Seiltanz in den Dolomiten gibt es in Alpine Highlines – Dolomiten; Stadt, Land, Fluss seht ihr in Bike2Boat Alps – mit Fahrrad und Kajak über die Alpen und schier über die Wolken geht es in Give me Wings – erst Klettern, dann Fliegen!
  • Naturschönheiten: Natur am Königsee fängt die weißblaue Bilderbuchlandschaft um diesen zauberhaften Ort ein. Anschmiegsame Kreaturen gibt es in Auf den Spuren der Schneeleoparden zu sehen.  
  • Portait: Willy Bogner – Durch Feuer und Eis erzählt die Lebensgeschichte von Skirennfahrer, Filmemacher und Produzent Willy Bogner.

 

Freitag, 15.10.:

  • Menschen im Fokus: Children of the Snow Land begleitet Kinder aus dem Himalaya auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden. Oft werden sie mit 6 Jahren von ihren Eltern getrennt, müssen dann in die Schule und kurz bevor sie ganz erwachsen sind, steht ihnen die große Wanderung in den Himalaya hoch zu ihren Eltern bevor, die sie oft 10 Jahre lang nicht gesehen haben. Anche Stanotte le Mucche danzeranno sul Tetto porträtiert den schweizer Bauern Fabiano, der wie seine Eltern versucht von Käseherstellung zu leben. Er scheitert, hat Schulden, ein illegaler Arbeiter stirbt und dann wird er auch noch Vater. Rita verwandelt sich durch das Sportklettern vom änsgtlichen Mädchen hin zu einer starken Frau. Doch Klettersiege alleine zählen nicht, es sind andere Werte, die zählen. Zu sehen gibt’s Rita in Allez Rita.
  • Naturschönheiten: Die Nockberge – Inmitten grüner Giganten zeigt traumhafte grüne Ecken aus Österreich, auf einen Bauernhof im Himalaya geht’s in Moti Bagh und in Rückkehr der Bären wird den Fragen nach Schutz und funktionierende Wiederansiedlung von Bären neben den Menschen nachgegangen.
  • Hoch hinaus: Seit er Kind ist, klettert er. Ungewöhnlicherweise leidet er unter Höhenangst. Zusammen mit den „Flolopapys“ versucht er diese zu überwinden. Ob das klappt seht ihr in Loic und die Flolopapys.
  • Tiefgang: Berchtesgaden von unten? Das gibt’s in Das Riesending – 20.000 Meter unter der Erde zu sehen. Von begeisterten polnischen Kajakfahrern, die dem Kommunismus während des Kalten Kriegs entfliehen wollen, handelt Godspeed, los Polacos. In Ocean to Asgard paddeln sich vier Freunde für 40 Tage durch die Wildgewässer von Baffin Island.
  • Weite Reisen: Die Red Bull TV-Produktion The Collective hat eine Crew aus Skifahrer*innen, Künstler*innen und Filmemacher*innen von Schweden über Japan bis nach La Clusaz begleitet.
  • Portrait: Er kämpfte gegen die Apartheid und kletterte Gebäude hoch: Edwin Drummond war Philosoph und Kletterer bis er 2019 starb. Archivmaterial und nachgestellte Szenen erlauben einen Einblick in seine Welt (A Dream of Edwin Drummond).

 

Der DAV-Abend findet am Freitag ab 20 Uhr im Barocksaal statt. Hier laufen die Filme Metanoia, Schwerelos - Das Leben ist Pfeifen, United States of Joe's und El gran Hito.

 

Samstag, 16.10.:

  • Bergträume: Berge im Fokus gibt es in Die Zugspitze – Ein Berg im Wandel, Der Dachstein – Berg der Berge und Cervino – La Cresta del Leone (Matterhorn – Der Liongrat).
  • Naturschönheiten: Vielfältige Pflanzenwelt und alpine Tiere gibt es in Pia und die wilde Natur – Abenteuer Hochgebirge, Steinböcke in Tanz zwischen Himmel und Erde und Anna und die wilden Tiere – Wo klettert der Steinbock? zu sehen.
  • Bergsport und die Pandemie: In Road to Baula wollten zwei Studenten eigentlich den Baula in Island im März 2020 besteigen. Die Pandemie macht ihnen einen Strich durch die Rechnung und sie müssen einen Weg nach Hause finden. Ähnliches spielt sich in den Ötztaler Alpen ab, als eine Mountain Tribe Crew aufbricht, um die Grenzen der Freundschaft zu erkunden und Skitouren plant. Doch auch in Metanoia verändert sich die Lage durch Corona am 13. März drastisch.
  • Portrait: Hermann Huber ist ein Phänomen der Bergsportwelt – er hat die schwierigsten Touren bewältigt und viele technische Entwicklungen geprägt. Der Bayerische Rundfunk hat das Leben des heute 90-jährigen in Vom Wert der Zeit filmisch festgehalten. 13 Achttausender hat der Südtiroler hinter sich und ist teilweise mit den Skiern runtergefahren. Eine abenteuerliche Dokumentation über Hans Kammerlander gibt es um 17 Uhr im Ludwig-Thoma-Saal (Hans Kammerlander – Bergsucht)

 

Der Alpenverein überträgt die Preisverleihung über den Livestream des Bayerischen Rundfunks ab 19:00 Uhr hier; der BR auf Bergauf-Bergab, in der Mediathek und auf der BR Kulturbühne.

 

Sonntag, 17.10.:

Zum Abschluss werden die Sieger*innenfilme am Sonntag ab 9:30 präsentiert, das dazugehörige Programm wird am Samstagabend veröffentlicht.

 

Mehr Infos und das komplette Programm unter www.bergfilm-tegernsee.de

 

Tickets

Karten gibt es online unter

und auch bei

  • den Tourist-Informationen im Tegernseer Tal, Tel: 08022-92738-62

  • München-Ticket-Vorverkaufsstellen.

Die Preise variieren je nach Tageszeit bzw. Film. Ermäßigung gibt es für Menschen mit Behinderung, Jugendliche unter 18 Jahren und für DAV-Mitglieder nach Vorlage des Ausweises. Wie bei allen Veranstaltungen gelten die allgemeinen Hygieneregeln sowie die 3G Regel. Impfzertifikate und negative Testergebnisse sind unaufgefordert vorzuweisen.