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Olympiastadion München

Es ist nicht nur eine der größten sondern auch eine der geschichtsträchtigsten Sportarenen in Deutschland, unter deren eindrucksvollem Vordach der Boulderweltcup stattfinden wird. War das Olympiastadion lange Jahre die Pilgerstätte für Fußballfans aus München und der ganzen Welt, so wird das Stadion heute hauptsächlich für große Events, Konzerte oder Sportveranstaltungen genutzt.

 

Auch das Bouldern gehört mittlerweile zu den etablierten Sportarten im Olympiapark: Nach vier Auflagen des Boulder-Weltcups und der WM 2014 unter dem Stadiondach bei fast allen Witterungsbedingungen von Gewittersturm, Starkregen, Wind bis zu erbarmungsloser Hitze, hat sich die Location bestens als ideale Wettkampfstätte bewährt. Und außerdem dürfte es nur wenige Wettkampflocations im internationalen Kletterzirkus geben, die derart geschichtsträchtig sind und die einen ähnlich spektakulären Rahmen bieten. Für alle Live-Besucher des Weltcups lohnt es sich in jedem Fall, eine Runde durch den Park mit all seinen Angeboten zu drehen - gerade im Sommer ist der Olympiapark als eine der grünen Oasen Münchens ein echtes Highlight.

 

Regeln und Modus Bouldern

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Bouldern bedeutet Klettern in Absprunghöhe ohne Seil (bis ca. 4m Höhe), wobei Weichbodenmatten die Stürze abfangen. Bouldern verlangt häufig akrobatische und spektakuläre Bewegungsabläufe. Im Wettkampf versuchen die Athleten, verschiedene vorgegebene Boulder (sogenannte Probleme) von den markierten Startgriffen und –tritten bis zum letzten, ebenfalls markierten Topgriff zu durchsteigen. Der Topgriff muss dabei mit beiden Händen drei Sekunden gehalten werden.  Etwa in der Mitte des Boulders befindet sich die sogenannte Bonuswertung, ein ebenfalls markierter Griff. Ziel des Kletterers ist es nun, in möglichst wenigen Versuchen den Boulder zu durchsteigen.