Shanghai Rockmaster Lead & Speed und Boulder-Worldcup in Hall/Austria
Lead Masters in Shanghai
Thomas Tauporn (Schwäbisch Gmünd) gewann das gut besetzte Lead Masters in Shanghai/China. Zweiter wurde Patxi Usobiaga Lakunza (ESP), Dritter Sachi Unma (JPN).
Juliane Wurm (Wuppertal), die ebenso vom CMA (Chinese Mountaineering Association) eingeladen war, wurde bei den Damen Fünfte. Erste wurde Maja Vidmar (SLO), zweite Caroline Ciavaldini (FRA) und dritte Yuka Kobayashi (JPN).
Die Veranstaltung fand im Pudong District mitten in Shanghai statt. Nachdem die WM Ende Juni in China der eigentliche Auftakt der Lead-Saison ist, war das Masters in Shanghai für die beiden deutschen Talente der einzig mögliche internationale Test. Dieser fiel umso besser aus, so dass der Ausflug nach Fernost als voller Erfolg gebucht werden kann.
IFSC Boulder-Worldcup 2009 in Hall in Tirol
Am 1./2. Mai ging der Boulder-Weltcup mit der Veranstaltung in Hall/Österreich in die nächste Runde. Nach dem Auftakt in Japan ist der Weltcup-Tross nun erst mal in Europa angekommen.
Leider konnte sich keiner der sieben deutschen männlichen Starter fürs Halbfinale der besten 20 qualifizieren. Peter Würth (Ludwigshafen) erzielte als 21. das beste Ergebnis und scheiterte denkbar knapp am Halbfinale. So gewann bei den Herren mit einer überzeugenden Vorstellung Kilian Fischhuber (AUT) vor Gabriele Moroni (ITA) und, man höre und staune, Adam Ondra (CZE). Der junge Tscheche Ondra boulderte damit in seinem ersten Weltcup gleich aufs Podium. Man darf gespannt sein, was er beim Lead-Klettern macht, was seine eigentliche Stärke ist.
In der Damen-Konkurrenz gab es ein Novum im Boulder-Weltcup: Die mehr als 1000 begeisterten Zuschauer sahen das erste Superfinale und das erste ex-aequo-Ergebnis (also zwei Siegerinnen) der Boulder-Geschichte. Anna Stöhr (AUT) und Akiyo Noguchi (JPN) teilten sich den obersten Platz auf dem Podest; beide kletterten im Finale alle vier Boulder im ersten Versuch und auch im Superfinale schafften es die Routenbauer nicht, beide leistungsmäßig zu differenzieren. Das Ergebnis: zwei verdiente Siegerinnen. Den dritten Platz belegte die Russin Julia Abramchuk. Deutsche Damen waren leider nicht am Start. Natalie Sailer (Augsburg) fällt derzeit krankheitsbedingt aus.
Das Deutsche Nationalteam wird von VAUDE und Edelrid ausgerüstet und eingekleidet.
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