|
Prinz-Luitpold-Haus |
Ob Ausflugsziel, Schutzhütte in unwirtlicher Umgebung oder Schlafplatz mit viel Luft unter den Betten: Wer in einer der 327 öffentlich zugänglichen Schutzhütten des Deutschen Alpenvereins Zuflucht sucht, ist stets gut untergebracht.
Denn die Hütten bieten DAV-Mitgliedern und Nichtmitgliedern nicht nur Verpflegung und Unterkunft, sondern auch Informationen über Wetterverhältnisse und Wegbeschaffenheit. Gleichzeitig sind sie auch Anlaufstation bei alpinen Notfällen.
Ein großer Teil der Alpenvereinshütten liegt in Natur- und Nationalparks und bietet so den Gästen die Möglichkeit, unberührte Natur zu entdecken. Gerade weil es sich hier um sensible Bereiche handelt, die geschont und geschützt werden müssen, zählen Modernisierung und ökologischer Betrieb der Hütten zu den Hauptaufgaben des DAV: Für umweltverträgliche Energieversorgung und Abwasserbeseitigung kommen neueste Technologien zum Einsatz.
Erhalt und Pflege der Hütten sind aufwändig und teuer und stellen die Sektionen vor große finanzielle Herausforderungen. So haben die Sektionen im Jahr 2008 etwa 4,1 Millionen Euro für Baumaßnahmen ausgegeben.
Viele der 356 Sektionen besitzen Hütten, manche nur eine, manche bis zu acht oder neun. In der Regel sind die Hütten an Wirtsleute verpachtet, die oft viele Generationen auf einer Hütte zu Hause und sich mit großem Engagement um das Wohl ihrer Gäste kümmern.
Doch nicht nur die Hüttenwirte, auch ihre Gäste können zu einem gelungenen Miteinander beitragen, wenn einfache Regeln beachtet werden:
- Höhere Preise bei Essen und Getränken akzeptieren viele Hütten können
nur per Materialseilbahn oder Hubschrauber versorgt werden
- Hüttenordnung aufmerksam lesen und beachten
- Hüttenschuhe und Hüttenschlafsack mitbringen
- Wasser und Energie sparen
- Eigenen Müll wieder mit nach Hause nehmen