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Constructive Alps: Nachhaltiges Bauen in den Alpen

09.03.2017, 10:29 Uhr

Beim Wettbewerb "Constructive Alps" werden nachhaltige Bauprojekte und Sanierungen ausgezeichnet. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert.

Mehr Lebensqualität in den Alpen

Der internationale Wettbewerb "Constructive Alps" findet bereits zum vierten Mal statt. Die Jury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern aller Alpenländer zusammensetzt, hat aus 268 Einreichungen 30 Projekte nominiert, die in die engere Auswahl kommen. Darunter finden sich so unterschiedliche Gebäude wie ein Kindergarten und eine Volksschule in Brand (Vorarlberg), das Weingut Schmidt in Wasserburg bei Lindau oder die Maison Commune du Lac d‘Aiguebelette in Nances (Frankreich). Alle Objekte berücksichtigen neben ökologischen und ökonomischen auch soziale Nachhaltigkeitskriterien und sind unter kulturellen Gesichtspunkten besonders interessant. Gewichtet werden zum Beispiel die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, die Verwendung von ökologischen und regionalen Baustoffen und die Bereicherung der Lebensqualität für die Besucher.

Finanziert wird der Wettbewerb vom Schweizer Bundesamt für Raumentwicklung ARE und dem Liechtensteiner Amt für Umwelt. Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA und die Universität Liechtenstein begleiten und unterstützen das Projekt fachlich.

 

Der Wettbewerb "Constructive Alps" möchte zur Umsetzung der Alpenkonvention und des Klimaaktionsplans beitragen und Impulse für künstlerisches und nachhaltiges Bauen setzen. Die Preisverleihung findet am 20. Oktober 2017 im Alpinen Museum in Bern statt.

 

Mehr unter www.constructivealps.net