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Jetzt erschienen: Alpenvereins-Jahrbuch "Berg 2017"

08.11.2016, 13:40 Uhr

256 Seiten Berge & Bergsport: Das neue Alpenvereinsjahrbuch "Berg 2017" ist ab sofort erhältlich. Schwerpunkte sind das Sellraintal und das Thema "Wege und Steige".

Alpine Themen hochwertig aufbereitet - auch als E-Book

Jedes Jahr aufs Neue begeistert das Alpenvereinsjahrbuch des Deutschen, Österreichischen und Südtiroler Alpenvereins mit seiner besonderen Mischung aus verschiedenen alpinen Themen. Spannende Reportagen, Porträts und Interviews versorgen alle Bergfans mit neuen Inspirationen und Hintergrundinfos. Großformatige Bilder laden zum Schwelgen ein. Nicht zuletzt die hochwertige Aufmachung macht das Jahrbuch auch zu einer hervorragenden Geschenkidee. Es ist im Buchhandel oder im DAV-Shop für nur 18,90 Euro erhältlich.

 

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Jetzt neu: Das Alpenvereinsjahrbuch erscheint im November 2016 auch als E-Book für 15,99 Euro.

 

Blick ins Buch:

 

Bergwelt Sellrain

Der Gebietsschwerpunkt ist in diesem Jahr das Sellrain. Als Skitourendorado ist die Region Nahe Innsbruck seit Langem bekannt. Auch Wanderer und Bergsteiger schätzen das Sellrain mehr und mehr. Entdecken kann man die Sellrainer Berge zum Beispiel auf der 7-tägigen Sellrain-Hüttenrunde. Für die Popularität sorgte nicht zuletzt die Anerkennung als "Bergsteigerdorf", ein Siegel, das zum nachhaltigen Tourismus verpflichtet. Doch das Naturparadies ist an seinen Rändern bedroht: Der geplante Ausbau des Kraftwerk Sellrain-Silz hätte mehrere Bachfassungen zur Folge - mit fatalen Auswirkungen für die Ökologie. "Wer die Wasserkraft nutzt, nimmt der Allgemeinheit einen gesunden Bach und hinterlässt einen kranken", schreibt Luis Töchterle in seinem Beitrag.

 

 

Neue Wege beschreiten

Wie selbstverständlich nutzen wir Wege und Steige in den Alpen - als wären diese quasi natürlich vorhanden. Ein Irrtum: Schon seit 1870 kümmern sich Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Alpenvereine um deren Einrichtung und Pflege. Rund 55.000 Kilometer Wander- und Bergwege sind im Laufe der Zeit durch den Einsatz der Alpenvereine geschaffen worden. Dass Wegearbeit nicht nur harte Arbeit im Gebirge ist, sondern auch einer umfangreichen Organisation bedarf, schreibt Stephanie Geiger in ihrem Beitrag. Welche Herausforderungen ergeben sich heutzutage durch den Klimawandel? Anhand des Gebiets rund um die Kürsingerhütte geht Florian Ritter dieser Frage nach.

 

Von Bikern und Bauern

Woran stören sich Wanderer im Gebirge? Nach Müll und Verkehrslärm folgen die Mountainbiker auf Platz 3, so eine aktuelle Studie. Ingrid Hayek beleuchtet klassische und neue Konflikte über das Revierverhalten in den Bergen. Ihr Plädoyer lautet: "Lieber gemeinsam benützen, als einsam besitzen!"

Ein genügsames, hartes Leben fern der Wohlstandsgesellschaft beschreibt Wilfried F. Noisternig in seinem Artikel über den Kugler-Bauern. "Hungern hun' i nia miass'n", sagt Josef Jenewein, dessen Lebensexilier sich aus der ständigen Arbeit am und um seinen Bauernhof oberhalb von Matrei am Brenner speist.

Bedroht ist die Ruhe im Ruhegebiet Kalkkögel: Vor einigen Jahren lagen Pläne für einen Zusammenschluss der Skigebiete Schlick 2000 und Axamer Lizum auf dem Tisch. Was durch diese Erschließung für den Naturraum auf dem Spiel stehen würde, kann man im Beitrag von Kathrin Herzer lesen.

 

„Die Berge sind mein Atem“

Interview mit Voytek Kurtyka - Langfassung Alpenvereinsjahrbuch 2017

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Für Voytek Kurtyka ist Bergsteigen eine „einzigartige Lebensart, die Elemente aus Sport, Kunst und Mystizismus miteinander verwebt.“ Für sein alpinistisches Lebenskunstwerk erhielt Kurtyka 2016 den Piolet d’Or Lifetime Achievement .