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Risikokultur im Bergsport

17.10.2014, 11:24 Uhr

v.l.n.r. M. Larcher, D. Arnold, Th. Bucher, S. Zistl, T. Dauer Am 9. und 10. Oktober trafen sich rund 70 Alpinexperten aus Deutschland, Österreich, Südtirol, Liechtenstein und der Schweiz im Haus des Alpinismus auf der Praterinsel in München. Die DAV-Sicherheitsforschung hatte eingeladen, um Anregungen und Eindrücke aus anderen Tätigkeitsfeldern mit hohem Risiko aufzunehmen, die gegenwärtige Risikokultur in den verschiedenen Ländern zu reflektieren und Denkanstöße für die Risikokultur von morgen zu erarbeiten.

 

Dabei lieferten am ersten Veranstaltungstag vor allem die Vorträge von Prof. Dr. Bernhard Streicher (Universität Hall), Dr. Rainer Sachs (MunichRe) und Olaf Volkmann (Lufthansa Flugsicherheit) interessante Einblicke in sozialpsychologische Erkenntnisse zum Thema Risikokultur und deren praktische Umsetzung in der Wirtschaft und im Passagierflug.

 

Der zweite Tag begann mit einer Podiumsdiskussion zum Thema "Die öffentliche Wahrnehmung des Risikos beim Bergsport", bevor sich die Teilnehmer in drei Workshops zusammensetzten, um die Themen "Risikokultur der Zukunft", "Risikokultur im freien Skiraum" und "Risikokultur in Kletterhallen" zu diskutieren. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zu den Workshopergebnissen werden in der nächsten Ausgabe (Ausgabe 4/14) von Berg&Steigen veröffentlicht.