DAV-Logo-freigestellt

Kinder im Gebirge

Nicht wir nehmen die Kinder mit ins Gebirge - sie nehmen uns mit!

Wer diesen Wechsel der Blickrichtung wagt, kann die Bergwelt ganz neu erleben!

 

Kinder brauchen keinen Gipfel, sie suchen spannende Abenteuer und Geheimnisvolles in den Bergen; eindrucksvoll sind Begegnungen mit Tieren und Pflanzen und Wasser lädt immer zum Spielen ein.

Besonders eindrücklich kann eine Übernachtung auf einer einfachen Hütten in den Bergen sein.

 

Tourenplanung

Wer mit Kindern in die Berge aufbricht, sollte bereits die Tourenplanung sorgfältig angehen. Ideen und Wünsche der Kinder können dabei einfließen. Geländekenntnis, gute Karten sowie zusätzliche Informationen über die aktuellen Verhältnisse und das Wetter helfen, später im Gelände keine unliebsamen Überraschungen zu erleben. Die Schwierigkeit der Bergwege muss unbedingt berücksichtigt werden.


Eine gute Tourengliederung hilft, die eigenen Kräfte und die der Kinder besser einzuteilen. Rastplätze und attraktive Wegabschnitte sollten vorher bekannt gegeben werden; sie steigern die Erwartungen und die Vorfreude. Die Planung sollte flexibel sein und jederzeit Verlängerungen und Verkürzungen ermöglichen - je nach Motivation, Witterung und Kondition.

 

Gehzeiten und Pausen

Die Länge der Tour sollte im Kindergartenalter drei bis vier Stunden Gehzeit nicht überschreiten. Schulkinder sind bereits zu Tagestouren in der Lage, wenn die nötigen Ruhephasen eingehalten werden und sie motiviert genug sind.

Die Zeitangaben in Tourenbüchern und auf Wegweisern entsprechen der sogenannten Führerzeit; sie entspricht der Normalgehzeit für Erwachsene.

 


Als Faustformel für das Gehen mit Kindern gilt:

1,5 x Normalgehzeit für Erwachsene = ungefähre Gehzeit mit Kindern

 


Pausen werden am besten an attraktiven, ungefährlichen Plätzen eingelegt. Kinder wollen zumeist nach kurzer Zeit spielen und sich bewegen - auch das ist für sie Erholung! Es schadet nicht, für die Pausen Spielideen parat zu haben.

 

Naturverträglich unterwegs

Bergsteigen und Wandern

Mehr erfahren

Der Reiz des Bergsports wird in großem Maße durch das Naturerlebnis geprägt. Wir geben Tipps, wie Sie beim Wandern und Bergsteigen Rücksicht auf Natur und Umwelt nehmen.

Wege benutzen Benutzen Sie bitte die markierten Weg - vor allem, wenn es sich um ein Wald- und Moorgebiet handelt. Das ist nicht nur bequemer, sondern auch im Sinne einer wohldurchdachten Lenkung durch ökologisch sensible Flächen.   Abkürzer vermeiden Kleine Abkürzer oder Abschneider an Wegkehren haben manchmal große Auswirkungen: Je nach geologischem Untergrund und Hangneigung kann sich aus einer harmlosen Verletzung der Grasnarbe eine Erosionsrinne und schließlich eine großflächige Bodenzerstörung entwickeln. Dies kann örtlich zur Bedrohung von Wanderwegen oder gar zu deren Zerstörung führen.   Abseits der Wege - nur ausnahmsweise Wenn schon mal ein Abstecher abseits der Wege und üblichen Routen gewagt wird, dann bitte nur außerhalb von Schutzgebieten und oberhalb der Baumgrenze. Wanderer abseits von Wegen oder außerhalb der üblich frequentierten Tageszeiten können unter Wildtieren erhebliche Unruhe verursachen. Das trifft vor allem im Herbst und in den leider immer häufigeren schneearmen Wintermonaten zu.   Müll wieder mitnehmen Keinen Müll zu hinterlassen, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Nehmen Sie bitte auch kompostierbare Speisereste wieder mit ins Tal, denn unter den im Gebirge herrschenden Bedingungen geht der biologische Abbau viel, viel langsamer voran!   Pflanzen schonen Pflanzen sollte man besser fotografieren anstatt sie zu pflücken. Das ist nicht nur ein Beitrag zum Artenschutz! Auch der nächste Wanderer kann sich dann noch an der Blumenpracht erfreuen.         Nur zu Fuß auf die Hütte Hüttenversorgungswege werden von einem sportlichen und umweltbewussten Wanderer weder mit dem eigenen Pkw noch mit dem Taxi befahren.   Gegenseitige Rücksicht Sollten Sie Ihre Wanderung mit dem Fahrrad kombinieren, dann beachten Sie, dass Fußgänger immer Vorfahrt haben. Meiden Sie schmale Wege zu "Stoßzeiten" wie Feiertage und Wochenende.   Vorsicht auf Almweiden Das Durchqueren einer Almweide mit einem Hund kann die Kühe sehr beunruhigen. Vorsicht ist vor allem bei Muttertierhaltung geboten! Die Rinder reagieren auf einen Hund aggressiv. Ein offengelassenes Weidegatter ärgert nicht nur den Almbauern, sondern kann auch die Weidetiere in ernste Gefahr bringen. Nach dem Durchqueren einer Alm deshalb bitte nicht vergessen, das Weidegatter wieder zu schließen.   Betretungsrecht In den Alpen gilt in aller Regel ein Betretungsrecht der freien Landschaft. Das heißt, dass "zum Zwecke der Erholung das Betreten der Flur jedermann auf eigene Gefahr gestattet ist". Das Betretungsrecht kann mit einem Wegegebot in Schutzgebieten eingeschränkt werden, z.B. in Nationalparks, Naturschutzgebieten oder Wildschutzgebieten, Ruhegebieten (Österreich) und Wald-Wild-Schongebieten (Schweiz). Zum Campieren und Biwakieren in den Bergen existieren spezielle Regelungen (siehe Downloads).   Nicht in Wiesen und Feldern Wiesen und Felder dürfen in der Nutzzeit nur auf Wegen betreten werden.   Hunde an die Leine In den meisten Schutzgebieten müssen Hunde an der Leine geführt werden. 

Mit Kindern auf Hütten

Familiengeeignete Hütten

Mehr erfahren

Wohin in die Berge mit der ganzen Familie? Auf eine der 110 familienfreundlichen Hütten des Deutschen, Österreichischen und Südtiroler Alpenvereins!

Ein gemütliches und für Familien geeignetes Quartier ist die Voraussetzung für einen gelungenen Bergurlaub in den Alpen. Deshalb stellen der Deutsche, Österreichische und Südtiroler Alpenverein in der Broschüre "Mit Kindern auf Hütten" besonders für Familien geeignete Standorte vor.   

Bergferien für Familien

Ferien auf Alpenvereinshütten

Mehr erfahren

Stressfreier Urlaub mit der ganzen Familie in den Bergen?Das Bergferien-Angebot auf Hütten des Deutschen, Österreichischen und Südtiroler Alpenvereins machen es möglich.

Gemeinsam mit Freunden den Geheimnissen der Natur auf der Spur, so lieben es Kinder, im Gebirge unterwegs zu sein.  Besonders kindergeeignete Hütten des Deutschen, Österreichischen und Südtiroler Alpenvereins bieten von Mai bis September Bergferienwochen mit Halbpension und Programm für die ganze Familie. Darüber hinaus werden Bergferien im Winter auf dem Meißner Haus angeboten. 

Wandern

Der Weg ist das Ziel

Mehr erfahren

Ob im Flachland oder Gebirge, es gibt viele Wege zu Wandern. Hier erfahren Sie mehr!

  Fast alle DAV-Mitglieder gehen mehrmals im Jahr zum Wandern.   Bei jährlich etwa 12.000 Wanderangeboten in den Sektionen ist für jeden Geschmack eine Tour dabei.   Gleichgesinnte Wanderinnen und Wanderer bei Gemeinschaftstouren und Führungen trifft man schnell.   Rund 1.700 lizenzierte DAV-Wanderleiterinnen und -Wanderleiter heißen Sie willkommen.   In der Ausbildung Sicherheit durch Wetter-, Orientierungskenntnisse und anderes mehr erlangen.   Im Training die Kondition und Trittsicherheit steigern.   Die DAV Bergwander Card: Ausweis und Tourenplanungsinstrument