Grundlegendes
Expeditionen - Hochtouren der Extraklasse
Neben den viel wiederholten und oft perfekt erschlossenen Hochtouren in den heimischen Alpen, stellt auch das Bergsteigen und Klettern in den Bergen der Welt einen hohen Reiz dar. Alle Betätigungen, die dabei über das unschwierige Wandern bzw. Trekking hinausgehen, werden im Allgemeinen als Expeditions- oder Höhenbergsteigen bezeichnet.
Was zeichnet eine Expedition im Hochtourenstil (Alpinstil/Lagerkette) aus?
Eine Bergbesteigung ab 7000 Meter Höhe wird beispielsweise immer als Expedition eingestuft, da es sich ab hier in der Regel um stark vergletschertes und nicht mehr einfach zu begehendes Wandergelände handelt. Hinzu kommt die starke Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit wegen des niedrigeren Sauerstoffpartialdrucks in der Umgebungsluft.
Zusätzlich sind die große Entfernung von der Zivilisation und somit fehlenden Infrastrukturen wie Straßen, Krankenhäuser, Unterkünfte u.v.a.m. typische Merkmale. Ein übergeordnetes Merkmal für alle Expeditionen ist der den Unternehmen teilweise innewohnende explorative, und auch erforschende Charakter, wenigstens aber das Betreten von Neuland bzw. sehr selten besuchten Gegenden.
Eine für alle einsehbare Grundlage stellt die Begriffsdefinition für Expeditionen in der offiziellen Lehrschrift des DAV dar: Alpin Lehrplan Band 3 „Hochtouren – Eisklettern“ BLV-Verlag, München 2001, S. 126-127 (siehe auch Downloadbereich)
Literaturempfehlungen:
Alpinlehrplan Band 3, Hochtouren – Eisklettern, ISBN 9783835402560, BLV Verlag
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