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2012-12-06 23:20:00

Erste Snow- & Safety-Conference in Lech/Zürs am Arlberg

Gut und sicher im Tiefschnee

Erste Snow- & Safety-Conference in Lech/Zürs am Arlberg
Perfekt organisiert von Lech/Zürs, einem Mitglied im 12-Orte-Exklusiv-Verbund „Best of the Alps“, und gekrönt mit 80 Zentimeter Neuschnee versammelten sich anlässlich der Veranstaltung führende Lawinenexperten aus Österreich und der Schweiz und natürlich jede Menge Freerider. Die konnten, geführt von den besten Freeride-Guides der Region, ihre Tiefschneetechnik mit Profi-Tipps einen großen Sprung nach vorne bringen bzw. ihre ersten kleinen Sprünge über eine Wechte in den Powder setzen.
 
Die Sicherheit beim Freeriden stand dabei an oberster Stelle. Dass ein zeitgemäßes LVS-Gerät zur Standard-Ausrüstung gehört, ist seit langem bekannt. Dass Sonde und Schaufel ebenso ein Muss sind, musste nicht zuletzt ein Kamerateam registrieren, das neben schwerem Stativ, riesiger Kamera und kompletter Tonausrüstung auch die komplette Sicherheitsausrüstung im Rucksack unterzubringen hatte. Andernfalls hätten sich die Filmaufnahmen wohl auf die Gegend um das Veranstaltungszelt beschränkt.
 
Die Snow- & Safety-Conference bewies, dass das Skiressort Lech/Zürs seine Verantwortung für die Sicherheit seiner Freeride-Gäste sehr ernst nimmt und ihr, soweit möglich, nachkommt. Insbesondere die Vorträge von Dr. Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol, und Hansueli Rhyner vom Schweizer WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung, zeigten eindringlich auf, dass die Lawinengefahr nie zu hundert Prozent beurteilt werden kann. Letztlich liegt es in der Verantwortung jedes Einzelnen, wie viel Risiko er bereit ist einzugehen. Denn ein Restrisiko bleibt trotz modernster Sicherheitsausrüstung immer. Dass deren Mitnahme alleine nicht genügt, veranschaulichte der Schweizer Manuel Genswein in seinem Vortrag fundiert und eindrücklich: Im Falle einer Verschüttung ist der routinierte Umgang mit der Sicherheitsausrüstung lebensentscheidend. Auch Sondieren und Schaufeln müssen gelernt sein!
 
Trotzdem und vor allem aber macht Freeriden Spaß. So gesehen hilft der Tipp „Mit dem Herz voraus fahren“ der Profi-Freeriderin Lorraine Huber doppelt: Damit erhöht sich nicht nur der Spaßfaktor, sondern man fährt definitiv besser. Wer daran zweifelt, sollte es ausprobieren. Zürs und Lech bieten die besten Voraussetzungen dafür.
 
 

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