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Climb to Tokyo!

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Sportklettern wird in Tokyo 2020 erstmalig bei den Olympischen Spielen dabei sein. Die jeweils 20 besten Kletterinnen und Kletterer kämpfen um die Medaillen. Mit der Kampagne #climbtotokyo begleitet der DAV das deutsche Team auf seinem Weg nach Tokyo.

Lexikon des Wettkampfkletterns

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Klettern ist eine Welt für sich. Von A wie Affenindex bis Z wie Zone ergibt sich ein ganzes Lexikon aus Equipment, Positionen und Schrittfolgen, die im Klettersport ganz bestimmte Bezeichnungen haben. Wir führen euch einmal durch's ABC des Kletterns und erklären euch, was die Begriffe bedeuten.  Schnellnavigation: A - B - C - D - E - F - G - H - I - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - Z 

Deutsche Meisterschaft Olympic Combined

am 21. und 22. September in Augsburg

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Lead, Speed und Bouldern in einem Mega-Event! Am 21. und 22. September ist es wieder soweit: Die besten Kletterinnen und Kletterer treffen sich in Augsburg zur Deutschen Meisterschaft im Olympic Combined.
21.09.2019 - 22.09.2019

Deutsche Meisterschaft Olympic Combined

DAV-Kletterzentrum Augsburg

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Lead, Speed und Bouldern in einem Mega-Event! Am 21. und 22. September ist es wieder soweit: Die besten Kletterinnen und Kletterer treffen sich in Augsburg zur 2. Deutschen Meisterschaft im Olympic Combined.

Trailer Deutsche Meisterschaft Olympic Combined 2019

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Lead, Speed und Bouldern in einem Mega-Event! Am 21. und 22. September 2019 findet im DAV-Kletterzentrum Augsburg die 2. Deutsche Meisterschaft im Olympic Combined statt.

Das war die Kletter-WM in Japan

Alex Megos fährt zu den Olympischen Spielen!

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Vom 11. bis 21. August 2019 wurden im japanischen Hachioji nicht nur die Siegerinnen und Sieger im Lead, Speed, Bouldern und Olympic Combined gefunden, sondern auch die ersten Tickets zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio vergeben. +++ Olympic Combined: Megos qualifiziert sich für Olympia und holt Silber im Lead. Yannick Flohé gewinnt Bronze im Bouldern +++ 

Was ist Speed-Klettern?

Die Sportart als Wettkampf

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Wie es der Name sagt: beim Speed geht es um Schnelligkeit. Also darum, eine weltweit genormte Route, bei der die Länge und Neigung der Wand sowie die Größe, Form und Position der Griffe und Tritte immer identisch sind, schnellstmöglich nach oben zu klettern. Gesichert wird beim Speed mit Seilsicherung von oben, also im Toprope. Die Athletinnen und Athleten müssen am Ende der Route auf einen Buzzer schlagen, dann wird die Zeit gestoppt. Die Speedtour ist bei Wettkämpfen 15 Meter hoch, hängt fünf Grad über und hat einen Schwierigkeitsgrad von UIIA 7+. Da es sich immer um die gleiche Griffabfolge handelt, können sich die Kletterinnen und Kletterer optimal vorbereiten. Sie prägen sich bei unzähligen Gos den Bewegungsablauf so ein, dass sie ihn verinnerlicht haben und genau wissen, welchen Griff sie wie nehmen beziehungsweise wohin sie ihren Fuß setzen müssen. Beim Speedklettern ist neben einer hohen Schnell- und Maximalkraft deshalb auch eine große Greif- und Trittpräzision notwendig. Außerdem sind im Wettkampf, der über mehrere Runden geht, bei höchster Geschwindigkeit Schnellkraftausdauer und Nervenstärke erforderlich. 

Was ist Olympic Combined?

Das neue Wettkampfformat

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Im Sommer 2016 beschloss das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Aufnahme von Sportklettern in das Olympische Programm. Bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2020 wird die Premiere stattfinden. Der Wettkampfmodus für Tokio ist ein neu geschaffenes Kombinationsformat, das Olympic Combined, das sich aus den drei Disziplinen Lead, Bouldern und Speed zusammensetzt. Der Wettkampf bei Olympic Combined läuft über zwei Runden: Qualifikation und Finale, die an unterschiedlichen Tagen stattfinden. Jede Athletin und jeder Athlet muss in allen drei Disziplinen starten. Die Abfolge ist festgelegt: Begonnen wird mit Speed, danach kommt Bouldern und als letzte Disziplin Lead.   Die Ergebnisse aus der Qualifikationsrunde werden multipliziert und daraus ein Ranking erstellt. Kletterer A hat beispielsweise in den drei Disziplinen die Platzierungen 2, 5 und 10, die multipliziert eine Punktezahl von 100 ergeben. Kletterer B landet in allen drei Disziplinen auf Platz 6 und erhält 216 Punkte. Kletterer A hat weniger Punkte, landet in der Gesamtwertung also vor Kletterer B und hat bessere Chancen, ins Finale einzuziehen. Die acht Athleten mit der niedrigsten Punktezahl werden dort starten. Im Finale werden die drei Disziplinen mit kurzer Pause direkt hintereinander geklettert. 

Was ist Lead-Klettern?

Die Sportart als Wettkampf

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Lead, also das Klettern mit Seil, wird auch als Vorstiegs- oder Schwierigkeitsklettern bezeichnet. Es ist die traditionellste Disziplin des Kletterns. Hier geht es darum, eine definierte Route in einer vorgegeben Zeit möglichst sturzfrei zu durchklettern – beziehungsweise höher als die anderen Starterinnen und Starter zu kommen. Seit mittlerweile über 30 Jahren hat sich das Leadklettern als Wettkampfsportart etabliert – 1989 ging der erste Weltcup über die Bühne. Zu Beginn fanden die Wettkämpfe noch am Fels statt, beim „Rockmaster“ im italienischen Arco beispielsweise, einem der ältesten Sportkletterwettkämpfe überhaupt. Inzwischen aber werden Wettkämpfe in Hallen an bis zu 20 Meter hohen Kunstwänden durchgeführt. Für diese Disziplin ist vor allem Ausdauer und Kraft nötig. Daneben sind eine ausgefeilte Technik und eine gute Taktik gefragt, um an der Weltspitze mitklettern zu können. Zunehmend sieht man bei den Leadwettkämpfen aber auch spektakuläre Sprünge oder Bewegungen, wie die „Figure Four“, bei dem mangels Tritt das Bein über den Unterarm gehängt und aus dieser Position weitergezogen wird.   Das Niveau beim Leadklettern ist mittlerweile sehr hoch, bei den Deutschen Jugendmeisterschaften beispielsweise sollte die männliche Jugend A den 9. UIAA-Grad beherrschen. Bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren liegen die Schwierigkeiten bereits bei UIAA 10/10+, international sogar noch höher: Bei den Weltcups werden Touren bis zum UIAA-Grad 11-/11 geklettert. 

Was ist Bouldern?

Die Sportart als Wettkampf

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Bouldern bedeutet Klettern ohne Seil in Absprunghöhe – also einer Höhe, aus der noch ohne Verletzungsgefahr abgesprungen werden kann. Weichbodenmatten sollen bei einem eventuellen Sturz vor Verletzungen schützen. Das Bouldern ist eine eigene Disziplin des Sportkletterns und hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung durchlaufen. Bei dieser Kletterdisziplin geht es darum, Probleme zu lösen, also Boulder richtig zu lesen. Im Wettkampf müssen komplexe Einzelzüge und komplizierte Bewegungsabläufe in einer vorgegeben Zeit bewältigt werden: Ziel ist es, den Topgriff, also den obersten Griff, mindestens drei Sekunden lang stabil zu halten. Beim Bouldern ist vor allem Maximalkraft gefragt. Diejenigen Kletterinnen und Kletterer, die an der Weltspitze dabei sein wollen, brauchen darüber hinaus ein hohes Maß an Athletik, eine sehr gute Beweglichkeit und ein ausgeprägtes Koordinationsvermögen. Akrobatische Bewegungsabläufe, Sprünge oder ungewöhnliche Körperpositionen gehören mittlerweile zum abgefragten Repertoire bei den Wettkämpfen. Durch seine spektakulären Bewegungen, viel Action in kurzer Zeit sowie dem zuschauerfreundlichen Modus hat das Wettkampfbouldern in den vergangenen Jahren zunehmend an Anziehungskraft gewonnen. Zu dem diesjährigen Boulderweltcup in München, bei dem der deutsche Starter Jan Hojer Bronze gewann, kamen mehr als 5000 Besucherinnen und Besucher. 

Trailer Deutsche Meisterschaft Bouldern 2019

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Das größte nationale Boulderevent des Jahres steht wieder bevor: Die Deutsche Meisterschaft Bouldern findet am 29. und 30. Juni in der neuen Boulderhalle "Boulderwelt" in Dortmund statt.

Kai Engbert

Der Mentalcoach des Kletterteams im Interview

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Kai Engbert ist Sportpsychologe, er hat am Max-Planck Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften promoviert. Der 42-Jährige weiß, wie Leistungssportler ticken, er nahm als Kanute selber an vielen Wettkämpfen teil und trainierte am Bundesstützpunkt Augsburg. Nach dem Leistungssport richtete sich der Fokus des gebürtigen Dortmunders zunehmend auf den Bergsport und das Klettern. Der Mentalcoach bereitete unter anderem die deutschen Skispringerinnen auf die Winterspiele in Sotschi 2014 vor, seit diesem Jahr betreut Kai Engbert die fünf Athletinnen und Athleten des DAV-Fokusteams auf ihrem Weg zu den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2020.

Qualifikationsevents im Überblick

2019 – das Jahr der Entscheidung

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Jetzt geht’s los: In diesem Jahr werden die meisten Tickets für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vergeben. Die Reise nach Tokio führt über die Qualifizierungsevents. Wann sie stattfinden und wieviele Plätze dort vergeben werden, verrät Ihnen unsere Übersicht.

Fotos, Logos, Videos & Texte

Material zum Mitmachen

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Die Kampagne #climbtotokyo lebt vom Mitmachen. Ob Kletterhallenwebsite, Athleten-Instagramkanal, Facebook-Kanal zu einem Boulderthema oder welches Medium auch immer: alle sind willkommen! Foto, Videos, Logos, Texte und mehr zur freien Verwendung findet ihr hier. 

Friederike „Fritze“ Kops

Die Bundestrainerin in Portrait

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Neben Urs Stöcker und Maxi Klaus ist Friederike Kops eine der Bundestrainerinnen des DAV Kletterkaders. Als Lehrerin und begeisterte Sportlerin bringt sie die besten Voraussetzungen für diese Aufgabe mit sich – nämlich Empathie und die Liebe zum Sport.

Das war die Deutsche Meisterschaft Olympic Combined 2018

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Am 14. und 15. Juli 2018 feierte der Klettersport eine Premiere: Im neuen Landesleistungszentrum Augsburg wurde an diesem Wochenende die erste Deutsche Meisterschaft im neuen olympischen Format „Olympic Combined“ ausgetragen. Diese Premiere wollte sich die Kletter-Elite nicht entgehen lassen und war fast vollständig auf dem Wettkampf vertreten.

Christopher „Chrissmo“ Smolkovic

Der Chef-Physio im Portrait

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Christopher Smolkovic ist einer von denen, die bei Wettkämpfen im Hintergrund mitwirken. Als Physiotherapeut betreut der 33-jährige Wahlkölner mittlerweile seit sieben Jahren den deutschen Kletter- und Bouldernationalkader. Zusammen mit einem medizinischen Team aus Ärzten und Physios reist er mit den Sportlern zu Wettkämpfen rund um die Welt, behandelt sie bei Verletzungen und sorgt für entspannte Muskeln und gesunde SportlerInnnen. Mittlerweile ist „Chrissmo“, wie er von allen genannt wird, ein fester Bestandteil des DAV-Wettkampfteams und auch für die Athleten nicht mehr wegzudenken.

Lead, Speed & Bouldern unter einem Dach

DAV Kletterzentrum Augsburg/LLZ Bayern eröffnet

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Am 10. Juni 2018 öffnete das DAV Kletterzentrum Augsburg seine Türen. Die neue Halle wird gleichzeitig als Landesleistungszentrum Bayern (LLZ Bayern) genutzt. Lead, Speed und Bouldern unter einem Dach: Das Landesleistungszentrum Bayern, kurz „LLZ“, ist bundesweit eine der wenigen Kletteranlagen, in der alle drei Olympischen Kletterdisziplinen trainiert werden können. Die Sportstätte in Augsburg ist jedoch nicht nur auf den Leistungssport ausgerichtet. Es ist offen für Kletterbegeisterte aller Könnensstufen, für die 4.400 Quadratmeter Kletter- und Boulderfläche mit einer Wandhöhe von bis zu 17,5 Metern zur Verfügung stehen. Ungefähr 2.100 Quadratmeter befinden sich im Außenbereich. Das Zentrum bietet außerdem spezielle Trainings- und Schulungsbereiche, einen Seminarraum, ein Bistro und einen Klettershop. 

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